Logische Lösung – Chat-Mitschnitt

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[Ich] ich zahle hier gar nichts… bin keine exe-user… und sonst
sinnt mir nicht das dünken, zu rechnen…
[Log999] ja, dann.
[Ich] mag gar ein minimales schaf die antowrt sein…?
[Log999] nie, beste mirar-mira
[Ich] mag es gar die herd´sein, die dränget zum aufbruch…?
[Ich] oder die gedankenlosigkeit um des herdes fülle
[Ich] nun… mag er denn endlich zugeben, daß sein job mir besser
zustünde…?
[Log999] Lösungen!!! Bzw. nur eine…
[Ich] ebend… eine…
[Ich] die ward bereits gegeben…
[Log999] Falsch….mir dünkt, ihr nehmt die Aufgabe nicht mit
ordentlichen Sorgfalt. sei es drum..
[Ich] so sei es doch, daß mir das logarithmieren am frühen morgen,
just dem bette entspruingen, schwerfällt, sprich: meinen ach so
schwachen Geist derart überfordert, daß er zu bersten droht…
[Log999] …wow….
[Log999] Rechne einfach weiter.
[Ich] und gehirnmasse – im www verstreut… ob DAS die reale
„Vereinigung“ nach sich zieht?
[Ich] ich meine, wenn mein geist zerborsten ist + sich durch die
Äonen des Webs ziehet…
[Log999] …Liebelein….Lösung?
[Ich] Lösung habe ich nicht im Kopf— da ist schon noch eine gewisse
resthirnmasse vorhanden – es hat sich noch nicht alles – mehr oder
minder in Wohlgefallen – aufgelöst… 😉
[Ich] Säurelösung oder eine saure Lösung?
[Ich] Womit möchte der werte herr vorlieb nehmen?
[Log999] es sind ganze Zahlen……DU BIST KLASSE!
[Ich] das macht allein die resthirnmasse
[Ich] meine klasse…
[Ich] sorry… werter logarithmierer… mir deucht, ich muß meiner
täglich anstehenden gänge nun nachgehen und sodann happihappi
einkaufen, bevor die pforten sich – oh graus – vor meinen augen
gar verschließen…
[Log999] Lassen wir nicht die (mathematische) Lösung aus dem
Sinn..
[Ich] magst du nun rätseln, um welch pforten es sich handeln
möge…

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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