Silberschmuck aus alten PC-Teilen

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Silberschmuck aus alten PC-Teilen

 

Besonders fingerfertig Gewandte vermögen aus antiquierten PC-Platinen die glamourösen  Elemente heraus zu löten und aus ihnen kunstvoll  aufwändigen Silberschmuck zu gestalten. Dazu bedarf es nicht nur der  kreativen Silberader, sondern sie sollten zudem die Glanzpunkte treffsicher kontaktieren. So munkeln manche, es ließe sich ein Vermögen mit Pentium-Pro-Prozessoren der ersten Generation machen, da diese über Goldkontakte verfügten. Dennoch werden diese Goldgräber kläglich bei ihrer Schürfsuche nach Altgold enttäuscht, denn wahrhaftig wurden in besagten Prozessoren vergoldete Silberkontakte verfertigt.

Aber nichtsdestotrotz sollte sich auch dieses Silber in ein Schmuckstück „vergolden“ lassen: in manufakturell hergestellten Silberschmuck.

Die Schmelze des Prozessor-Silbers sollte der coole Schmuckbastler dem Hochofen überlassen, sodenn sein eigen überkochend Temperament dafür nicht ausreiche, was just unterstellt wird.

 

Für ausreichend Kühlung des Gemüts mag dann der Erfolg der Silberschöpfung sorgen. So sollte das hitzige Element rasch zu Silberschmuck verarbeitet werden. Hierfür mag ein regelbarer Gefrierschrank bereitstehen, der durch Schockfrosten den Silberglanz zum Scheinen bringt.

Eine rasche Verarbeitung des filigranen Silbers sollte gewährleistet sein, wobei kreative Talente ihre wirklichen Künste frei ausleben können.

Vielleicht darf es man ein Anhänger mit der stilisierten Form eines Pentium-Prozessors sein oder gar ein anderes frei geformtes PC-Bauteil just nach Gutdünken. Die Phantasie folgt dabei dem Silberstreif am Horizont und sollte für Glanz und Glorie offen sein.

 

So schmückt sich die moderne Post-Pentium-1-Generation mit Hilfe Minimierung der Computerschrottentsorgung und präsentiert dabei im soziologischen Sinne das Überwinden der Generation derer, die im Zeichen des Pentium-1 aufwuchsen. Zusätzlich mag der so handgefertigte  Silberschmuck seine immanente Überwachungsfunktion im datenschutzrechtlichen Sinne als tragende Funktion beibehalten 😉

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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