King Content

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King Content oder doch Kong?

Con tent (um die Contenance zu bewahren) steht in romanischen Sprachen paradigmatisch für divers(ifierend)e Inhalte und ist von daher semantisch gut ausbeutbar…
“con” steht als Präposition allgemein in allen roman. Sprachen für “mit”: cum (lat.), com (portug.) con (ital. + span.) und kann – die phonologische Abstrahierung hinzu dividiert – ebenso z.B. im frz. als “quand” – wenn/wann gedeutet werden, womit sich die semantische Bedeutungsvielfalt steigern lässt.

Zählt man also die phonologischen Variationsmöglichkeiten hinzu, erhält man weitaus mehr als !4 Möglichkeiten…berücksichtigt man zusätzlich den durch Sprachwandel geänderten etymologischen Kerninhalt sowie “neuzeitliche” (= Post-Duden?) Bedeutungsinhalte, so erhält man eine fast entitäre Menge an flexiblen Flexionen für frei flatternde, verfügbare Morphe und Morpheme, die wiederum mit !x**n Varianten kombinierbar sind…

Das ist aber alles Theorie aus den 60er Jahren (letztes Jahrtausendende), die in der generativen Transformationsgrammatik oder in Bloomfields Theorien Einzug hielten und heute immer noch Basis für “Linguistische Datenverarbeitung” bilden – sprich auch für computergenerierte Kompositionen bzw. Sprachbildung…

Poetry is code!

Oder “männeradaptabel” erklärt:

FOR l=langue DO LOOP subroutine
subroutine = Thesaurus + var langue*{subroutine}
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vereinfacht ausgedrückt… man müsste wohl zuvor noch INTEGER + REAL definieren, Kausalfaktoren für => l, <=1 implementieren, etc…
**n ist theoretisch als entitäres n angenommen und beschränkt sich auf die Anzahl sprechender Wesen auf Erde…

Somit ist Sprache nicht anderes als Mathematik bzw. quotionales Quirx quietschender Quarks Qualen quantentheoretisch quantifiziert – quasi quälbarer, quietschender Quark!
Quantitative Quäntchen quälender Sinn(e) mag hinzu addiert werden…

Mit den Qualen des Leids des Wartens auf quotbare, querverweisende Quanten verbleibe ich!!!

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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