Ehrhafte Ebayer…

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Entsinne ich mich der Anfangszeiten Ebays 1999, so hat der der „anfängliche Kleinkrauter“ enorm gemausert… und mit ihm zahlreiche Verkäufer, die wahrlich ehrhaft handeln. Obwohl ich auf Ebay mehr verkaufe als kaufe, fällt mir das meines Erachtens in den Jahren zunehmend korrektere Verhalten der Verkäufer auf Ebay auf…
Als Beispiel sei ein heutiger Vorfall genannt:

Vergangenes Jahr kaufte ich – um digitalen Satellitenempfang zum Wechsel am 1.5. zu gewährleisten, bei dem Verkäufer guenstige-einkauf-lounge einen digitalen SAT-Receiver, der nach wenigen
Tagen – ggf. auch durch falsches Handling – das Diesseitige segnend beendete.

Kurzum reklamierte ich den Receiver und bekam unverzüglich Ersatz.

Heute Nacht nun verschwanden nach einigen Auflösungsstörungen erst Ton, dann Bild, was mich auf einen Defekt oder eine Fehleinstellung tippen ließ. Also ärgerte ich mich zwei Stunden lang mit Einstellungen herum, bis ich aufgab: defekt, dachte ich…

… und schrieb dem Verkäufer „guenstige-einkauf-lounge“ einen Hinweis, dass das Gerät, das ich vor knappo einem Jahr bei ihm gekauft hatte, defekt ist.

Unverzüglich – keine Stunde später bekam ich die Antwort, dass er das Gerät nicht mehr im Angebot habe, aber mir selbstverständlich nach Rücksendung (für die er sogar einen Rückschein senden wollte) den Kaufpreis erstatten würde, ich solle die Rechnung beilegen.

Ich antwortete, dass ich – oberschlumelig wie ich bin – die Rechnung nicht mehr habe, worauf er entgegnete, er habe in die damalige Auktion eingesehen und ich könne das Gerät so zurücksenden…

UFF… so viel Entgegenkommen + Fairness ist ungewohnt… da sind seine positiven Bewertungen mit 99.9 % passend…

Nun – als unverbesserliche Basteltante – musste ich natürlich vor dem Einpacken des Sat-Receivers nochmal die Funktion testen – und siehe da:

Er funktionierte einwandfrei… wie ich später vom Vermieter in Erfahrung brachte, muss die SAT-Störung (?) am nächtlichen Schneegestöber gelegen haben…

 

Aber dennoch muss ich nun irgendwie die Freude über derart faire Ebaypartner kundtun – quod erat facendum…

 

 

 

 

 

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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