Mausarm

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Mausarm? Was nun? Bedeutet „Mausarm“ das man aufgrund der Sehenscheidenentzündung mausarm, also bettelarm wird?

Als Texterin bedeutet die „Diagnose Mausarm“ eigentlich genau das, da meine Arbeitsfähigkeit dadurch extrem eingeschränkt ist. 

Ich hatte jetzt 2 Wochen meinem Arm Ruhe gegeben und war so gut wie war nicht am Rechner, habe 3 Wochen keinerlei Beiträge für meinen Blog verfasst.

Ich hatte es auch mit Voltaren-Schmerztabletten versucht und Besserung erreicht, allerdings als eEbenwirkung eine unüberwindbare Müdigkeit gehabt, die mich 18 STd. von 24 STd. schlafen ließ…mittlerweile ist es etwas besser, aber noch nicht 100 %…

Die Hand war nur einen Tag besser… als ich wieder am PC saß, wurde das Ganze noch schlimmer, so dass ich kaum Autofahren konnte…

Aber bevor ich zu Medikamenten – gleich welcher Art – greife, leide ich immer lieber oder versuche Eisbeutel, Infrarotbestrahlungen oder andere “Hausmittelchen“.

Wenn ich wieder zu früh den Arm beanspruche, wird es wahrscheinlich wieder schlimmer und evtl. ist dann Krankenhaus  notwendig, was wegen meiner Privatversicherung schnell der Fall ist und oft länger als notwendig von den Ärzten herausgezögert wird.

[Der Fluch der Privatversicherungen hat mir aber letztlich das Leben gerettet, weil als gesetzlich Versicherte während meines langen Komas einfach alle Geräte abgeschaltet worden wären].

Vielleicht versuche ich es mal mit den Tipps aus dem Internet?

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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