Schnüffelt .gov in deutschen Daten?

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Schnüffelt .gov in deutschen Daten? Diese Frage stellt der webmasterfriday heute:

Fühlt ihr Euch von der NSA ausgespäht? Und was tut man dagegen?

Diese Frage kann ich eindeutig mit Ja beantworten! Und das aus eigener Erfahrung!

Als ich vor ein bis zwei Jahren mal auf den .gov- Seiten des NCBI ein paar Features testete und, stolperte ich über mehrere, andere staatliche Seiten der USA, unter anderem auch über die barackobama.com-Seite. Dort machte ich mich mit Hilfe der Developer-Tools über ein Foto von Obama her und versuchte, deep-linked auf einen leicht regimekritischen Artikel über ACTA, SOPA auf meinen Blog zu verweisen.
Seit dieser Zeit habe ich regelmäßige Besuche aus Washington auf meiner Seite und erhalte 2 mal die Woche Emails von Jon Carson im Auftrage Obamas, von anderen „Angestellten“ Obamas oder von „Organizing for Action“ …

Und dass Facebook und Konsorten jedes Like dazu nutzen, um an unsere Daten zu kommen – darüber habe ich vor 2 Jahren bereits eine Pressemitteilung mit dem Titel Post privacy stats quests verfasst.

Internet ist einfach öffentlicher Raum – darüber muss man sich klar sein, wenn man irgend etwas im Internet publiziert.

Berücksichtigt man die Prämisse des Internets als öffentlichen Raum, tut man gut daran, sich mit all seinen Äußerungen möglichst genau ungenau zu halten – um so gesehen eine kryptografische, juristisch unanfechtbare Validität zu erhalten. 😉 er meinen Blog ab und an liest, kann das bestätigen…

Bedenkt man die Möglichkeiten des Ausspähens eines Rechners, so verhält man sich im Internet am besten so, als sei der eigene Rechner Teil einer öffentlichen Cloud.

Und was sagen die anderen Blogger so dazu?

Kerstin  hält es wohl ähnlich „kryptografisch“…

Sabine hält – ebenso wie ich – das Argument des Ausspähens „Terrorschutz“ für sehr fadenscheinig
Amuno hat wohl änliche Erfahrungen gemacht wegen des Keywortes „Bombenklau“.

Sebastian hält seine Daten für zu wenig wichtig, als dass diese wichtig sein könnten.

Martina hält sich zurück mit öffentlichen Bekundungen bzw. mit ihrem Onlineverhalten, wohlwissend dass diese stets Allgemeingut werden können.

Jens / und Fabian  halten sich ebenso verhalten.

Ulf empfiehlt, gegen Terror Gegenterror und gibt zugleich sein Schokoladeneisessverhalten verhalten preis…

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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2 Kommentare zu Schnüffelt .gov in deutschen Daten?

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