Empathie, Telepathie & Esoterik

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Zuerst, zu Beginn dieses „Traktats“ will ich betonen, dass ich keineswegs irgend so eine „verquirlte Eso-Tante“ bin, sondern relativ realitätsbezogen und stets mit den Beinen auf dem Boden der Tatsachen…

Nun aber, nach einer Woche der Lebensumstandsumstellung auf ein gesünderes, ausgewogeneres und „normales“ Dasein stellen sich (leider?) all diese „Fähigkeiten“, die ich aus meiner Kindheit nur gut gut kenne, wieder ein… und die meist als Esoterik-Quatsch abgetan werden.

Darüber, wie es in meiner Kindheit und frühen Jugend aussah, referierte ich bereits einmal hier auf meinem Blog vor über einem Jahr in http://frankfutt.de/2012/04/21/cerebrale-konstrukta/ .

Zum näheren und vereinfachten Verständnis dieses Artikels, den ich letztes Jahr verfasste, sei deklariert, dass ich einfach intuitiv bestimmte, mentale Techniken anwandte, um das eigene Zeitempfinden zu „entschleunigen“ und mich derartig in eine Art „Rauschzustand“, die man sonst vielleicht von Yogi-Meistern oder anderen in den asiatischen bewusstseinsverändernden Techniken angewandten Lehren kennt.

Wie erwähnt, praktizierte ich all das als Kind – ohne diese Lehren zu kennen oder je von ihnen gehört zu haben und rein intuitiv.

Nun, nach einer „Säuberung der Seele“ durch rigorose Änderung der Lebensumstände nach einer Woche stellen sich all diese – zuvor zwanghaft – unterdrückten „Fähigkeiten“ wieder ein.

Ohne Absicht, ohne willentliches Praktizieren drängen sie sich mir regelrecht und zunehmend auf und „überrauschen“ mich wie eine Welle als Empfänger und Sender von Signalen. So kann ich zeitweise durch angewandte Empathie das „Leid der Welt“ körperlich fühlen und versuche mich abzugrenzen, was jedoch teils misslingt, weil ich mir wie ein Sendemast inmitten bestehender Signale vorkomme, der rezipiert und weitergibt. Zur Verarbeitung komme ich vor lauter Signalschwemmen kaum oder unzureichend.

Nun meine OFFENE Frage: Wie grenze ich mich hinlänglich ab von all den einflutenden und auf mich einprasselnden, plötzlich reflektierten Wahrnehmungen/Assoziationen/Impressionen?
Betont sei dabei, dass es sich keineswegs um psychotische oder anderartig psychisch implementierte Wahrnehmungen handelt, sondern um dieselben, die ich aus meiner Kindheit nur zu gut kenne…

Die einzige Änderung zu der in Kindheit wahrgenommenen Adaption ist jetzt, dass eine körperliche „Variante“ hinzu gekommen ist, die sich in Herzschmerzen, Zipperlein und extremer, körperlich spürbarer Empathie äußern, so dass ich mir zunehmend wie ein „Sendemast“ vorkomme…

Schön, mag manch einer denken – doch bitte nicht so plötzlich und so intensiv… wie kann ich mich persönlich abgrenzen? Meine damals in Kindheit „durchgespielten Bewusstseinsveränderungen“ kann ich mir wohl kaum ständig als Erwachsener leisten, wenn ich nicht als „Träumerle“ durchs Leben wandeln will. Dass ich allerdings auf meine Intuitionen mehr Acht geben müsste und ihnen folgen sollte, bewies sich in der letzten Zeit nur zu häufig, wenn ich es denn nicht tat.

Stellt sich ein „Regulativ“ von selber irgendwann ein? Wie erwähnt, treten diese „Bewusstseinserweiterungen“ jetzt nach einer Woche extrem gesunder und verantwortungsbewusster Lebensweise auf… sind sie vielleicht jedermann eigen und wurden durch meine vorherige, ungesunde Art, mit meinem Körper umzugehen, unterdrückt? Bin ich erst jetzt normal? Wird diese „Sensitivität“ etwa noch weiter gesteigert?

Teilweise finde ich diese „Änderungen“ spannend, anziehend und herausfordernd, spiele derzeit manchmal mit ihnen in einer „Art Kopfkino“, teils bereitet mir die krasse Flut von Emotionen Unbehagen und ich will mich „abgrenzen“. Wie finde ich den rechten Weg und Umgang mit derart plötzlichen – teils positiven – Erfahrungen, die bis zu scheinbar telepathischen Fähigkeiten gehen?

Ist „Menschsein“ vielleicht derart divergent und in seiner Vielfalt normal? Bin ich jetzt normal oder zuvor – mittels suppressiver Unterdrückung – normal?
Was ist normal?
Ist es normal, dass ich diesen Artikel in 10 Minuten runterschreibe? Dass meiner Gedanken Fliehkraft mich vielleicht automatisiert in die korrekte Richtung ziehen?

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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