HAMMER: myhammer: Ende! MANN!

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Nach einer Anmeldung auf dem Portal „myhammer“, wo ich eigentlich u. U. vorhatte meine Dienstleistung der Texterstellung anzubieten, bekam ich folgende (Serien-) E-Mail von „myhammer“:

 

Hallo sabine puttins,

wir haben Ihnen genau zugehört und uns auf den Weg gemacht, MyHammer für Sie zu verbessern. In dieser Newsletter-Ausgabe präsentieren wir Ihnen erste Erfolge.
Dabei bin ich besonders stolz auf die MyHammer Leitgedanken zum Handwerk, die unsere Arbeit unter dem Motto Unser Auftrag: Qualität auch künftig prägen werden.

Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit ….

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Nach meiner folgenden Antwort auf diese E-Mail unterblieben jegliche, weitere Werbemails von myhammer und meines Wissens wurde mein Account gelöscht:

Salve, werte Hämmer!

WOW – da schreiben Sie (siehe unten), Sie hörten mir zu… täten Sie das, wüssten Sie folgendes:

Ihr werter Gründer, Herr Ingo Endemann, ist mir den Betrag von 500 Euro (ehemals 1000 DM) seit Juli 1999 schuldig den ich ihm im Juli 1999 in Rechnung stellte für Akquise- und Textgestaltungstätigkeiten. Ich arbeitete damals in Neuss im Frühsommer 1999 auf freiberuflicher Basis für ihn – zu Zeiten, in denen er noch Gewinnspielausschüttungen aus Verlosungen seiner Suchmaschine Abacho, wie z.B. ein Satz Winterreifen, an den Freundeskreis “delegierte”… Herr Endemann wird sich sicher daran erinnern, ebenso an meinen (seltenen) Namen, zumal er mit meinem Bruder gleichen Nachnamens die Schule besucht hatte.

Als ich vor 12 Jahren Herrn Endemann wiederholt auf meine ausstehende Forderung ansprach,erwiderte Herr Endemann mir in seinem provisorischen Büro lapidar: “Gehen Sie zu Ihrem Bruder, von dem bekomme ich noch das 10-fache Ihres Honorars” und ich trottelte davon, wohl wissend, dass mein Bruder [] – meines Wissens – sich mit halbseidenen Machenschaften häufiger pekuniäre Vorteile verschaffte…

Nun, da Sie mich anschreiben, Sie hörten mir zu, darf ich sicher fortan hinter Ihnen hertrotteln, um meine Forderung letztlich noch geltend zu machen?

Da die Summe – damals 1000 DM – sich mittlerweile dank Zinseszins auf ca. (abgerundet) 700 Euro beläuft, fordere ich nun höflichst einen – irgend gearteten – Ausgleich dieser Summe!

Ggf. wäre ich auch bereit, mich auf einen Ausgleich durch Verrechnung mit eventuell anfallenden Gebühren für die Nutzung Ihres Dienstes einzulassen und könnte Ihnen im Gegenzug meine textgestalterischen Fähigkeiten über Ihre Plattform anbieten.

Derzeit offeriere ich meine Textdienstleistungen überwiegend über Ebay, wo ich seit 1999 als Verkäufer registriert bin.

Dennoch findet Ihr Portal meine geringe Aufmerksamkeit, immer in Gedenken des allgemeinen Handelns Ihres werten Gründers

Nun mögen Sie entgegnen, Sie haben sich von Herrn Endemann “getrennt”, dennoch blieben die Fußstapfen der unausgeglichenen Schuld letztlich an Ihnen nominal haften!

So kann ich Sie nur darauf hinweisen, dass dieser “Ausgleichsdeal” Ihnen die Chance eines Einsatzes meiner publizistischen Fähigkeiten gewährte und Ihr Unternehmen nicht nur von einer alten Schuld befreite, sondern dass Sie mit einem dergestalten Ausgleich Ihre Ehre und Ehrlichkeit bewiesen. Zu Bestätigung meiner Facts mögen Sie bitte Herrn Endemann befragen, er wird sich sicher dessen entsinnen.

Sollte kein Ausgleich Ihrerseits erfolgen, so bitte ich, von weiteren Benachrichtigungen abzusehen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit den Qualen des Leids des Wartens auf eine Antwort sowie

Grüßen

Sabine Puttins

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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3 Kommentare zu HAMMER: myhammer: Ende! MANN!

  1. Endemann hat meines Wissens gar nichts mehr mit Myhammer zu tun.
    Myhammer sind die nicht jetzt in Holtzbrinck Hand?

    Mit Myhammer habe ich seinerzeit viel, viel Geld gemacht. Aber nicht mit den Auktionen sondern mit den Abacho Aktien. 🙂

    Siehe: http://pro-seo.de/fun-und-off-topic-forum/82-abacho-wkn-568030-a.html

    Das ganze hier so öffentlich zu Diskustieren halte ich für gefährlich. Wenn es da zu einer Abmahnung kommt dann wird es teuerer als 1000 Mark und ich kann mir vorstellen das die Holtzbrinck Anwälte da nicht zimperlich sind.

    Manchmal ist man verägert über etwas und ment das unrecht rausschreien zu müssen. Aber das sollte auch überlegt sein. Am Besten ist es immer ein paar Tage über eine Verärgerung schlafen . Dann sieht man es meist viel nüchterner.

    Grüße
    Lothar

    P.s ich suche immer mal Texter zur Erweiterung meines Textredaktion.Kannst gerne mal anfragen

    • sputtins sagt:

      Salve, werter perfekter Lothar!

      Endemann ist der Gründer von myhammer und hat diese vor einigen Jahren verlassen, was ich in der Mail ja auch erläuterte…

      Zudem: Beschreibe ich nur realgetreu die Wahrheit, so dass ich keineswegs irgendetwas gegen myhammer vortrage, sondern gegen Ingo Endemann, für den ich 1999 kurze Zeit freiberuflich tätig war – nämlich mit der Bitte um Ausgleich der seit knapp 15 Jahren bestehenden Schulden…

      Sowieso interessiert mein „Monieren“ nicht, was auf die virale Tragweite schliessen läßt…
      In diesem Sinne verbleibe ich ohne die virale Kraft, die mehr Nutzen schafft mit den Qualen des Leids des Wartens auf

      reply (?) sowie mit
      Greetz
      Sabine

  2. Hammer sagt:

    Ja das ist ja ein HAMMER ein wirklicher HAMMER °°

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