Der retardierende Effekt des Büßgens

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Über die Wirkweise des Büß-Gens

Das Büßgen, also das Gen der Büßer, assoziiert an sich eine retardierte Kindheit mitsamt Traumata, die entwicklungspsychologische Spuren schleifen.

So wurde das BüßGen erstmals in der Forschung der 70er und 80er Jahre envolviert und die vom BüßGen befallenenen Personengruppen waren die forensisch inhaftierten Straftäter. Nach heutigem Standpunkt der Forschung um das BüßGen trifft das BüßGen latent den pyknischen Typus des Menschen, für den populär die Schauspieler-Klasse „Jack Nickolson“ geprägt ist. Manche, nichtwissenschaftliche Arbeiten um das BüßGen behaupten, den vom BüßGen befallenen Personengruppen sei „der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben“.

Oftmals beinhaltet das Büß-Gen eine hohe kriminelle Energie, die es Befallenen in jungen Jahren zu unbedachten Handlungen und Taten hinreißen lässt. Bei manchen, die das Büß-Gen akquiriert haben, ist eine lange Phase der Unterbringung in der Jugendpsychiatrie vonnöten, um regulativen Ausgleich und Linderung des Büß-Gens zu schaffen. Dennoch wirkt das Büß-Gen inflammativ und kann jederzeit erneut, auch nach Jahren der Disruption, wieder ausbrechen. Im folgenden wollen wir in diesem Blog die diversen Typen des BüßGens anhand proklamatischer Beispiele in den kommenden Wochen versuchen, darzustellen.

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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