Was kostet ein Leben? Aurela darf nicht sterben!

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Nur ein Leben retten als 20130322-aurela-klinik-pristhinaWeihnachtswunsch

Alleine schon die Frage zu stellen, was ein Leben kosten kann oder darf, wird wahrscheinlich jedem unmoralisch vorkommen. Gegen diese Amoralität kämpft Ulf Hundeiker mit dem Sammeln von Spenden für die etwas 2-jährige Aurela Flamur Haliti aus dem Kosovo, die an einer besonders schweren Sonderform der Leukämie leidet, die mit einer Leukozytose und Trombozytopenie begann.
Da die Verfasserin dieser PR-Mitteilung selber an einer Sonderform der Trombozytopenie aufgrund einer diffizilen Gestose starb, reanimiert wurde und nur dank intensiver, medizinischer und kostspieliger Betreuung nach langem Koma überlebte, weiß sie die Bemühungen Ulf Hundeikers für die erst am Beginn ihres Lebens stehende Aurela wohl zu schätzen – so wie das Leben selbst.
Die Letalitätsrate bei Trombozytopenien liegt – unbehandelt – in der Regel bei über 90 % und bedeutet damit definitiv ein Todesurteil.
Nun ist die medizinische Sicherung im Kosovo keineswegs staatlich geregelt, sondern obliegt jedem einzelnen und damit den Eltern der kleinen, lebenslustigen und lebenswilligen Aurela, die nicht in der Lage sind, als arme Landwirte den Gesamtbetrag in Höhe von rund 80.000 € für eine lebensrettende Knochenmarktransplantation aufzubringen.

Durch Zufall erfuhr Ulf Hundeiker von der fatalistischen Lage der kleinen Aurela und machte sich – obwohl er selber unter argen finanziellen Bedingungen in Deutschland lebt – in den Kosovo auf und übergab der Familie Haliti Medikamente, die zwar das Leiden der Kleinen verzögern, jedoch nicht heilen und die die Familie sich nicht leisten konnte. Als er die kleine Aurela erblickte, war ihm klar: er MUSSTE helfen, ihr ein Weiterleben zu ermöglichen und versuchte ebendies über alle zur Verfügung stehenden Social-Media-Kanäle zu aktivieren. Bereits knappe 20.000 € konnten u.am dank Ulf Hundeiker mittlerweile für Aurela gesammelt werden – es fehlen rund 60.000 €.

Nun ist es ein großer Weihnachtswunsch, endlich die restlichen 60.000 € für die lebensrettenden Maßnahmen über Spenden einzunehmen und Ulf Hundeiker fragt sich: „Was kostet ein Leben?“ und antwortet resolut mit „Aurela darf nicht sterben!“

Im Falle Aurelas fehlen 60.000 € für ein Überleben des süßen kleinen Fratzes .
Für einen einzelnen ist der Betrag eine große Summe, aber würde jeder nur 2 Euro von seinem Weihnachtsgeld abzwacken und für Aurelas (Über)Leben spenden, so genügten 30.000 Empfänger dieses Spendenaufrufes, um ein junges Leben vor dem sicheren Tod zu retten und Aurela eine Zukunft zu gewähren. Vielleicht hat der eine oder andere eine höhere Weihnachtgratifikation erhalten und kann mehr spenden, so dass sich die Anzahl der Spendewilligen auf 5000 reduzieren ließe, was eine erreichbare Summe erscheint.

Infos zu Aurela und ihre Situation finden sich hier und Angaben zur Spendenanweisung hier.

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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