Gefahr durch Bohrwurm

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Bohrwurm frisst Kadaver

Auditiver Bohrwurm mit lexikalischer Ausmerzung des ersten Kapitalletters inkrementiert sich nicht, wie der sinophische Bohrwurm über Blut, Fleisch und Organe eines Kadavers, sondern befällt aktiv die Membran der Aurilica, um sich neuronal über die Myelinschicht axional in viraler Manier zu vermehren.

Blutlose Invasion

Dergestalt verhält sich der Bohrwurm nicht blutaktiv, sondern sinnesaktiv und aumentiert sich schallinvasiv über die akustische synchrone Schwingungsvarianz über Rezeptoren im Gehörn, das dem vom Bohrwurm Befallenen sodann weihweise gebrochen durch die Kopfschwarte aus dem Neocortex erwächst.

->EBAY: bietet HIRN!!!

3D-Drucker minimieren laut der Zeitschrift Focus das Risiko von austretenden limbischen Systemverlusten aus den Basalganglien
und Modelle des ungehörnten, entneuronalisierten Cortex werden auf Ebay in zerlegbaren Teilen versteigert. Laut Ebay-url wird das Hirn als neurovasculares Schädel-/Gehirn-/Nerven-Gefasel offeriert und beinhaltet damit die topologische Prämisse der Sprechfertigkeit.

Antivirale Hörner

Nun stellt sich die Frage, ob sich ein jeder, der sich auditiv den Bohrwurm cerebral zugezogen hat und dem deshalb Hörner wachsen, sich besser ein neues Gehirn auf Ebay kauft oder die Reproduktion aus dem 3D-Drucker bevorzugt?

 

Manch Schlauberger mag vielleicht einen Antivirus mit folgender Anweisung auf die Reise schicken wollen:
DO {„SOUND: OFF“} IF { %=“Bohrwurm“ – B}

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

Dieser Beitrag wurde unter April, Frank Weimar im Alterswohnheim für DFÜ-Abhängige abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.