Filmrolle für Rockband Porter

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Eine Filmrolle für eine Dortmunder Rockband, in der die Rolle der Film über das Entstehen der Band spielt?

Ein interessantes Projekt, bei dem der Film unter anderem die Rolle übernimmt, das Crowdfunding als GEMA-freie Verifikationsmöglichkeit von wirklich guter, nahegehender, treffender und – einfach genialer – Musik zu nutzen:

Mit der Entstehungsgeschichte von „Wolkenstein“, dem nur das „Ei“ zur Wolke Einsteins fehlt, ruft die Dortmunder Rockband Porter mit Sänger auf, sich an der Finanzierung des Filmprojekts „Wolkenstein“ – und sei es auch nur mit ein paar „lousy pennies“ – zu beteiligen!

Die Musik von Porter ist auf soundcloud für jedermann umsonst und berauschend zu hören – berauschend, weil man bei jedem neuen Hören neues „Rauschen“ bzw. den Rausch des akustischen Hochgenusses erfährt.

Beteiligt an dem Vorhaben ist Ulf Hundeiker , der mit diesem Beitrag sein erstes Filmprojekt realisiert.

Ulf überzeugt im Web mit seiner offenen und ehrlichen Art und ruft nun über startnext.de  zur Beteiligung auf.

Jeder hat vielleicht auf seinem Paypal-Konto aus Ebayverkäufen oder anderen Quellen noch ein paar Kröten herumschwirren  und kann diese quaken lassen – und wenn jeder sich mit nur 5 € beteiligt, ist der erforderliche Betrag für das Projekt des Films „free in mind and universal“ über Porter schnell portiert.

Wer – wenn auch nur kurz – in die Musik reinhört, wird feststellen, dass eine Beteiligung es wert ist!

 

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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