Homescreen – home seen

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Auf meiner undifferenzierten Suche im Web, die meine Prokrastinationsgelüste stillen sollten, stolperte ich über Henriks (Henrik Stamm, den ich vom Webmasterfridays Stamm „irgendwie kenne/lese“) Blogparadenaufruf „Zeig mir Deinen Homescreen“. Zuvorderst keimte in mir der Unwille, mein „Allerheiligstes“ gar preiszugeben ohne die Möglichkeit von Preis Geben sowie Preis Erhalten auszuschöpfen, doch dann bewog mich meine Nonsensdiversifikationsgier, mich an diesem Thema zu vergehen…

Homescreen

Zuerst dachte ich – die semantische Ambiguität des Begriffs „Homescreen“ reflektierend – man bzw. frau solle das Desktophintergrundbild seines PC erläutern oder posten. Als ich allerdings die auch einem weiblichen Hominiden einleuchtenden Erläuterungen von Lothar las, wurde mir schnell klar, dass es sich um das Wallpaper des Smartphones oder anderen mobilen Gerätes handelte. Lothar gab sich dabei mit seinen eigenlimitierten 100 Wörtern besondere Mühe, diesen Sachverhalt auch den älteren Älteren simplikatissimo klarzumachen. Bei Alexander konnte ich als Hintergrund ein Me/e/h/r erheischen.

Klick

Da war es jedoch bereits um mich geschehen und ich hatte schon – übereifrig, wie es meinem Naturell entspricht – mein PC-Destop-Bild abfotografiert, also landet es auch hier:

homescreen

PC-Desktop

 

Da dieses Bild nicht den Forderungen des Aufrufs entspricht (welches Bild man sich auch immer machen möchte ;- ) , hat es dann auch unverzüglich Klick gemacht mit meinem Galaxy-Homecreen, welches hier zu sehen ist :

Wallpaper/Smartphone

Galaxy-Homescreen

 

Hintergründe

Wie auch immer, in beiden Fällen der Hintergrunddarstellung (z.B. der Beweggründe, Motivation, etc. ) zentriert sich mein Bild um meinen Blog… Auf meinem PC-Desktop geht es um den Weg des entwurmten Blogs der Bananenrepublik Deutschland, auf meinem Smartphone ist davon ein Ausschnitt zu sehen.

Und welch wundersames Werk der Technik es auch ermöglicht: auf meinem Smartphone erscheint mein Blogfoto – optisch – mehrdimensional mit Tiefe; man bzw. frau möchte am liebsten drauflos klicken… Mit Sicherheit ist auch eine derartige Option als Homescreen möglich, vielleicht kann mir einer der teilnehmenden Männchen erklären, wie man eine derartige Korrelation real herstellen kann?

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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2 Kommentare zu Homescreen – home seen

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