Urzeit-PING??

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Der webmasterfriday stellt heute die frei(e) tägliche Frage nach Ping, Trackbacks sowie deren “Medien”…

Erstmals auseinander setzte ich mich mit “PING” bzw. “Mailboxen anpingen” 1987 : Damals galt es, um sich in eine Mailbox oder ins Rechenzentrum einzuloggen, erstmal die “Kompatibilität” der verwendeten Übertragungsprotokolle mittels “Ping” oder “Senden eines Carriers” zu checken, um sodann das Übertragungsprotokoll gegebenenfalls zu modifizieren – dazu reichte meist der Kompilierungstest mit einigen rudimentären, direkten Anweisungen.

Später – in den 90-igern – schickten sich die Studentenwohnheime, die ans Uni-Netz angeschlossen waren, zur “Echtzeitmessung” PINGs hin und her oder um Daten direkt miteinander auszutauschen oder/und abzugleichen.

Scheinbar hat sich bei dem Lexem “PING” ein semantischer Bedeutungswandel vollzogen (in den Jahren meiner “Koma-Absence”) und dient nun – spezifischer – der Kenntlichmachung thematischen Varietäten seines eigenen Textes und somit der Vernetzung….

Wenn man sich das “frühere” Pingen versinnbildlicht, so könnte man allegorisch von zwei Vögeln sprechen, die sich über den Schallträger Luft (der gleichzusetzen mit der Datenleitung wäre) in fremder bzw. gleicher (=resonanzreicher) Tonart etwas zuzwitschern. Bei gleichem “Zwitschermuster” bestünde Kompatibilität und es würde hernach der sinntragende Carrier (damals 300 baud) gepfiffen…

Nach meiner “Rückkehr ins Leben” 2006 missverstand ich neue Technologien generell und “PINGen” insbesondere… hihi… und heute wohl auch noch, wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Monaten einen kurzen Artikel darüber geschrieben habe, “Als ich Google gepingt habe“…

Nun durfte ich von den am Webmasterfriday teilnehmenden Schreiberleins erfahren, dass man mehr als nur einen Ping-Dienst einstellen kann, was ich sogleich brav erledigte…

1000 Dank für die Infos von:

Timon Schroeter

Henry

Tina

Christopher

Sabrina

Sascha

David

Henning

Lothar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über sputtins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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2 Antworten auf Urzeit-PING??

  1. So arg unterschiedlich ist das gar nicht. Früher war ein Ping einfach nur ein “huhu, ich bin hier”, heute ist es ein “huhu, guck mal, was ich habe”.

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