First connect 1986

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Heute fragt der Webmasterfriday seine Anhänger nach deren ersten Berührungen mit dem Internet…

Über meine ersten DFÜ-Erfahrungen berichtete ich bereits häufiger, zum Beispiel darüber, dass man kaum schneller tippen kann als mit “300 baud” Übertragungsgeschwindigkeit – also über die “Legende der 300 baud-Not“, die sich vorrangig auf das Chatten in den 80er Jahren bezieht.

Oder aber über die Demontage einer Starkstromzufuhr zum optimierten Rechnerbetrieb mit “Retro-Gigabyte – 20 GB HD gab es bereits 1989″ , in der ich feststellte, das Google alte Usenet-Postings archiviert und man bequem auf Postings bis ins Jahr 2000 zurückgreifen kann:

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Meinen ersten Artikel im Aachener Klenkes verfasste ich 1990 (noch unter meinem damaligen “angeheirateten Namen Sabine Söhnitz”), woraufhin mich etliche Kommilitonen (“Quaslerfraktion -~ Geisteswissenschaften) fragten, warum ich mich mit so einem “Outsider-Thema” befassen würde – das hätte “doch keine Zukunft” – quod non est demonstrandum… ;-=)

 

Ein paar der “Nerds der 80er” habe ich heute noch über G+ konnektiert…  und manchmal “schwelgen wir in den Erinnerungen” an die Zeiten der Passwort-Hacks, zeitversetzten Wortfetzereien,  DOS-Oberfläche und dergleichen Nostalgisches… So kann ich mich an eine Einladung des CCC Anfang der 90-er zur Systems nach Köln auf eine Podiumsdiskussion als “Frauenbeauftragte für DFÜ-Fragen” erinnern…

Zur Zeit, als Google und Facebook entstand, war ich bereits tot; wurde jedoch reanimiert und lag lange Zeit im Koma.

Ich reaktivierte meine Internet-Präsenz “frankfutt.de”, die ich bereits Anfang der 90er inne hatte, erst vor ca. 2 Jahren wieder und befasse mich seitdem mit dem “ganzen neumodrigen Quirx” – teils auf humoristisch-plakative Art durch Zurschaustellen meiner Unwissenheit…

Und die anderen Blogger – der Einfachheit halber seien nur die, die bereits im letzten Jahrtausend aktiv waren, genannt:

Sabrina

Sabine

Jana

Mia

Marc

Victor

Marc

 Patrick

 

 

Über sputtins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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Eine Antwort auf First connect 1986

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