Ebay´s treue Hand schlägt zurück

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oder:

King-Kong brüllt

 

So, da haben wir den brüllenden Affen: groß und mächtig erhebt er seine Stimme, um hernach hernieder heraus „Herrrrrr aller Affen – das bin ich“ – frei nach „“L´etat – c´est moi“ seine monopol-trächtige Gefolgschaft im pressi(oni)erenden Sinne zu zertreten…

 

Dass King-Kong seine eigenen Kinder zertritt, das kratzt den Affen mitnichten.

Ebay entrechtet seine Verkäuferherde und degradiert sie damit zu blökenden, widerwillig willigen Schafen, indem sie ihres wertvollsten Gutes beraubt werden: ihres Geldes!

Nicht nur, dass die Verkäufergebühren drastisch ab Sommer erhöht werden, nein: ab Sommer erhält Ebay das Geld direkt von den Käufern und zahlt es (über „subventiven“ Umweg in die eigene Kasse) erst nach völliger Zufriedenstellung des Kunden endgültig an den Käufer – abzüglich der dann gestiegenen Verkäufergebühren.

Was halte ich davon? Mit dieser „Umleitung“ der Verkaufserlöse fühlt man (frau auch) sich vorrangig entrechtet, nahezu entmündigt und empört sich gegebenenfalls über die Dreistigkeit des scientologistisch anmutenden Gebahrens des „Riesenaffens“.

Andererseits kann ich die Gründe nachvollziehen, mit denen dadurch „die Sicherheit“ der Ebay-Verkäufe durch die Trust-Funktion der Treuhand erhöht werden soll: Betrugspräventive Gründe halt… aber Betrug braucht keine Gründe und Prävention wäre obsolet, wenn alle „fair play“ spielten.

Habe ich bereits vor über 10 Jahren scherzhaft gesagt „Ich warte noch auf Geld von Ebay“ und meinte damit eine Zahlung von einem Ebay-Käufer, so muss ich damals wohl – im semantischen Sinne – über prophetische Kräfte verfügt haben….

Über sputtins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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