Silberschmuck für „SilverSurfer“-Männer

Silberschmuck für Männer

Welch Augenschmaus mag ein Silberring an einer stählernen Männerhand sein? Oder gar der silberreifbemantelte Bizeps eines durchtrainierten männlichen Körpers? Silberschmuck ist für den – auf Ausstrahlung bedachten Herrn ein absolutes Muss in den kommenden Jahren.

So darf jener silbrige Glanz für den modeoptimierten Mann des zweiten. Jahrtausends gerne zu der ein oder anderen Tändelei mit silbernen Accessoires am Manne sichtbar sein, damit er sich im Scheine seines Glanzes gar rühme. Vielleicht erhebet er sich sodann in den Olymp der ewig Strahlenden, sobald der Silberreif seine Haut schmücket? Oder es verleiht ihm mit Glanz und Glorie des Silberscheins das immanente Bewusstsein der Edlen durch seinen Schimmer der Unvergänglichkeit und erhebt ihn in elysische Dimensionen, wo silberbeschwingte Engel ihm Reigen tanzen?

Nicht zuletzt der „SilverSurfer“ kann das Vorbild des mit Silberschmuck verschönten Mannes sein – erquickend und erlabend ist der Anblick des „versilberten“ Mannes allemal. So ergab eine Umfrage unter Frauen zwischen 35 und 50, dass 100 % von ihnen an einem Mann Silberschmuck präferierten, da Gold oder Titan in ihren Augen als obsoletes Zierwerk wirkten. So sieht die befragte Zielgruppe die Simplizität und Dekorativität von Silberschmuck als primäre Indikatoren zur Einstufung der Attraktivität eines Mannes, die das Selbstbewusstsein des geschmückten Mannes unterstreichen, aber nicht künstlich – und trügerisch-fälschlich – erheben wollen.

Und wer da unkt, Silber sei nicht stabil und von daher als Schmuck vergänglich, der greife einfach zu einer höheren Legierung, damit die Festigkeit dem Material inne sei.

Wer hier noch einlenken will, dass Silberschmuck nicht „edel“ genug sei, der kombiniere einfach edle Steine, wie Topase oder Opale und Brillanten mit Silber, so dass dem „Edlen“ Genüge getan sei. Zusätzliche Wertsteigerungen erhält Silberschmuck ebenfalls durch Handmanufaktur beim Juwelier Ihrer Wahl, deren Liste und Nachweis sich hier findet: Silberschmuck

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Silberschmuck aus alten PC-Teilen

Silberschmuck aus alten PC-Teilen

 

Besonders fingerfertig Gewandte vermögen aus antiquierten PC-Platinen die glamourösen  Elemente heraus zu löten und aus ihnen kunstvoll  aufwändigen Silberschmuck zu gestalten. Dazu bedarf es nicht nur der  kreativen Silberader, sondern sie sollten zudem die Glanzpunkte treffsicher kontaktieren. So munkeln manche, es ließe sich ein Vermögen mit Pentium-Pro-Prozessoren der ersten Generation machen, da diese über Goldkontakte verfügten. Dennoch werden diese Goldgräber kläglich bei ihrer Schürfsuche nach Altgold enttäuscht, denn wahrhaftig wurden in besagten Prozessoren vergoldete Silberkontakte verfertigt.

Aber nichtsdestotrotz sollte sich auch dieses Silber in ein Schmuckstück „vergolden“ lassen: in manufakturell hergestellten Silberschmuck.

Die Schmelze des Prozessor-Silbers sollte der coole Schmuckbastler dem Hochofen überlassen, sodenn sein eigen überkochend Temperament dafür nicht ausreiche, was just unterstellt wird.

 

Für ausreichend Kühlung des Gemüts mag dann der Erfolg der Silberschöpfung sorgen. So sollte das hitzige Element rasch zu Silberschmuck verarbeitet werden. Hierfür mag ein regelbarer Gefrierschrank bereitstehen, der durch Schockfrosten den Silberglanz zum Scheinen bringt.

Eine rasche Verarbeitung des filigranen Silbers sollte gewährleistet sein, wobei kreative Talente ihre wirklichen Künste frei ausleben können.

Vielleicht darf es man ein Anhänger mit der stilisierten Form eines Pentium-Prozessors sein oder gar ein anderes frei geformtes PC-Bauteil just nach Gutdünken. Die Phantasie folgt dabei dem Silberstreif am Horizont und sollte für Glanz und Glorie offen sein.

 

So schmückt sich die moderne Post-Pentium-1-Generation mit Hilfe Minimierung der Computerschrottentsorgung und präsentiert dabei im soziologischen Sinne das Überwinden der Generation derer, die im Zeichen des Pentium-1 aufwuchsen. Zusätzlich mag der so handgefertigte  Silberschmuck seine immanente Überwachungsfunktion im datenschutzrechtlichen Sinne als tragende Funktion beibehalten 😉

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Web 2.0 – Aus dem Leben einer Toten

Web 2.0 – Aus dem Leben einer Toten

 (zu Ehren: Grand Duke of Büßgen) ff grand duke of Büßgen : Zappa : http://frankfutt.de/2012/04/09/congratulation-busgen/

 

 

01.05.2003 Mein Leben begann gerade erst, den Hauch eines Sinns zu erhalten: Nach dem Studium, wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit als freie Journalistin via Internet.

 

Ich war im 5. Monat schwanger von einem Mann, den ich damals überdimensioniert liebte, war freiberuflich als Journalistin aktiv für diverse Magazine – alles hatte den Anschein, als ginge es mir gut! Ich freute mich auf das in mir wachsende neue Leben und stellte mein eigenes Leben quer – da ereilte mich mit einem Schlag und wortwörtlich jäh aus dem Leben gerissen unvorbereitet der Tod!

 

Am 1.5.2003 kam ich mit diffusen Schmerzen in das Aachener Klinikum – Diagnose: seltene Form der Schwangerschaftsvergiftung durch Morbus Moscovich. Ich entsinne mich der Aufnahme in das Klinikum der RWTH Aachen und sodann wurd´ alles schwarz um mich herum: ich starb!

 

Diese Phase des Todes, gezeichnet von diversen Absurditäten in nahezu psychotischer Form, schien endlos und ewig fortdauernd: Digitales, cerebrales Blitzgewitter sich windend in den Entitäten temporal-realistisch logischer Verquickungen. Diese Entitäten verzweigten sich zaghaft in die Realität…

Am 3. August 2007 wurde ich wach… wider jeglichen Erwartens – nach dreimaliger, zwischenzeitlicher Wiederbelebung, künstlicher Beatmung, täglicher Dialyse sowie mit einem externen Herzschrittmacher. Mein erster Gedanke war der meines Namens und wer ich denn sei: ich wusste es nicht! Mein Gedächtnis, mein Ich, war mir just geraubt worden… aber nur für ein paar Tage, hernach stellten sich Fragmente meines früheren Ichs wieder ein…

 

Sodann nach dem Aufwachen aus der Entitäten-Matrix wollte ich unverzüglich das Bett verlassen, um eine Zigarette zu rauchen. Die Sucht nach dem dampfenden Kraut war nach vier Jahren Entzug unendlich groß und nichts schien mir in diesem Moment erstrebenswerter, als die heißgeliebten Ströme zu inhalieren, wohl hoffend, mit ihnen einen Teil meines ehemaligen Lebens zurückzuerhalten.

Also riss ich alle Schläuche von mir ab, richtete mich auf und wollte aus dem Bett dem Qualmquarzgenuss hin entfleuchen. Meine Beine fühlten sich wie wabbernd Gelee an, ich fasste sie, setzte mich auf die Bettkante und hievte mich aus dem Krankenhausbett.

 

Prompt und flugs purzelten die Beine unter mir einfach weg – sie fühlten sich nicht nur wie wabbernd Brei an – sie waren es!

Es folgten lange Monate der REHA, bis ich wieder in meine Wohnung konnte, die mir dank Verwandter erhalten geblieben war.

 

Die Frage, die mir mit der Betrachtung meiner Umwelt zunehmend bohrender durch den Kopf schoss: Bin ich tot?

 

Immer wieder in Projektionen mit der Frage spielend, ob ich nicht doch tot sei, konstantierte ich meine Umwelt, denn theoretisch (existentialistische Theorien á la Sartre aufgreifend) könnte ich auch tot sein und in meiner persönlich projizierten “toten” Welt leben.

Woher soll ich beurteilen, ob ich lebe oder tot bin? Die Welt hat sich nach meinem Aufwachen komplett gerändert und geändert… 2003, da war von Social Media, Web 2.0, etc. noch nicht die Rede. Vielleicht erliege ich den Träumen des Dämons meiner eigenen Fiktion?

Und genau das weiß ich heute, 7 Jahre später immer noch nicht… Hat sich die Welt um mich herum derart geändert, dass ich in ihr schwimme wie eine Blase im Wasser surrend vor sich hinblubbt? Ohne zu erkennen, dass ich die Blase bin, die das Wasser verdrängt?

Nun, ich tendiere zu leicht antikonformistischen Handlungsweisen… das schon immer… Aber seit 2 Jahren vermehren sich diese teils absurden Reaktionen auf Reflexionen meiner eigengespiegelten Welt.. Deutet exakt diese Tatsache darauf hin, dass ich eigentlich tot bin.. schon lange, schon 100 Mal gestorben – tausende Male vergangen und wie ein düsterer Geist wiederauferstanden? Dass ich nichts weiter bin, als bis in die Entropie der Unendlichkeit verwursteter “Content” – welcher (generativen) Art auch immer? Von daher bleibe ich auch immer – welch grausige Vorstellung, welch fanatisch-frenetische Fiktion!!!

Mögen die Bilder dieser Vision dem Koma entstammen? War das Koma mit seinen diffusen Wertigkeiten und “Welten” Realität und dieses Leben nur “augmentierte Realität des Todes”?

Was sah ich und wie sah ich “die Welt” im Koma?

Fragmentierte Rudimente realen Scheins in digitaler “Sichtweise” waren die komatösen Visionen! Die Welt war in einem Rasterschema aufgebaut, das ich wahrnahm wie ein Scanner. Ich arbeitete bzw. “funktionierte” wie ein PC und nahm Schemata der Realität digital-fraktioniert wahr, vergleichbar mit einer “Matrix”. Diese digital gerasterte Matrix stellte meine Vision vom Leben dar – abzüglich des temporalen Elements der Zeit, die in Form eines Nahrungsschlauches durch meinen Körper floss. So wurde meine “Koma-Welt” zu einer abstrahierten Essenz meiner Realität in Entitäten, deren Verifikation ich in theoretischer Form abstrakt “nachschwingen” musste.

 

Aus dieser Theorie heraus entstand eine komplett neue Welt für mich, deren Verzweigungen nur mich betrafen. Ich fühlte mich wie auf einer Autobahn des Lebens, die ich in Überschallgeschwindigkeit zurücklegte. Meine verzerrte Wahrnehmung der anliegenden Umgebung an diese Autobahn konnte ich mit mit der digitalen Sichtweise regulieren und verlangsamen, so dass Überschall für mich Unendlichkeit bedeuten konnte. Letztlich wurde ich damit zum Piloten meiner eigenen Endlichkeit und hob sie auf damit.

Dass ich all dieses Wissen innehatte, aber nicht aktiv außerhalb der komatösen Visionen anwendend könnte, war mir nicht bewusst. Ich reflektierte darüber, durch die Zeit meinem früheres Leben zu begegnen, aber fand den rechten Weg nicht.

Ich war gefangen in den Äonen meiner eigenen Visionen – abgeschnitten vom Puls jeglicher Vitalität.

 

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Be – trifft Text Be – Werbung


per E-Mail                                                                 Korschenbroich 31.08.11

BE

TRIFFT: TEXT

BE

WERBUNG 

als Konzeptioner/Texter

als Konzeptioner/Texter

 Sehr geehrter Herr XY,

gerade eben feierten meine Augen Premiere mit Ihrem Stellenangebot im Online-Angebot der Job-Börse von „dasauge“ sowie bei stepstone; flugs musste ich mich und meinen Rechner sputen, um Ihnen diese grünen Zeilen, deren Farbe die Hoffnung symbolisieren, mit der ich mich an Sie wende, rechtzeitig zukommen zu lassen.

Als – bisher überwiegend – freiberuflich tätige Journalistin und Texterin mit 20-jähriger Erfahrung in Textgestaltung biete ich kreative, unverbrauchte Ideen durch meine Mitarbeit, denn ich bin weder auf Mund noch Tastatur gefallen, sondern stürze (mich) mit Treffsicherheit auf den richtigen Ton bzw. Letter. Profitieren Sie von diesem Können, das maximal Mögliches mühelos messbar macht!

 

Dass ich per scriptum z.B. eine nüchterne Gebrauchsanleitung mit psychologisch überzeugenden Verkaufsargumenten spicke und in ein lesbares und verständliches „Produkt“ umsetze, zeigt sich an meinen bisherigen textgestalterischen Arbeiten (Werbetexte für Rank Xerox, Pelikan, Elegance, Softwareanleitung für CeQuadrat, H&P, Texte für Elsa, DATUS, Parsytec, Stadt Aachen, u.v.a. sowie in dreijähriger, freier Mitarbeit für Lokal- und Wirtschaftsredaktion der Aachener Nachrichten und für andere Medien).

 Selbstverständlich beherrsche ich, nebst diversen Programmiersprachen wie Fortran77, das komplette Office-Paket sowie verschiedene DTP-Programme (z.B. Photopaint, Corel Draw).

 

Diese Fähigkeiten resultieren aus meiner germanistischen Ausbildung mit Spezialisierung auf ÖA sowie Belegung interdisziplinärer Fachgebiete (E-Technik, Mathematik) an der RTWH Aachen.

 Spezialisiert habe ich mich darauf, diffizile, komplexe Themen prägnant und verständlich – aber nicht ermüdend – darzustellen, wie ich als Pressesprecherin beim DRK Rheinland sowie in der ELSA GmbH in Aachen unter Beweis stellen konnte.

 

Seit 1987 betätige ich mich aktiv in der DFÜ (damals WDR- und Elsa-Mailbox, FIDO- und Maus-Netz, Usenet – anfänglich mit 300 Baud/Akustikkoppler) und würde mich selber durchaus als „Urgestein der Äonen des Webs“ bezeichnen. Jedoch bin ich durchaus firm mit den gängigen Innovationen, wie Web 2.0.

 Aus langjährigen Korrektur-/Lektoratsarbeiten für den Elektor-Verlag in Aachen habe ich eine „Fehler-Scan-Fähigkeit“ entwickelt, mit der ich extrem schnell und sicher sämtliche Arten von Fehlern, „Unleserlichkeiten“ und Setzteufeln entdecke. Gerne lasse ich Ihnen über die diesbezügliche Tätigkeit Zeugnisse zukommen. Gerne teile ich Ihnen auch die von mir entdeckten Fehler auf Ihren Seiten mit.

Teamarbeit zählt für mich zu einem elementaren Inhalt sinnvoller Tätigkeit, wie in meiner Festanstellung bei QVC als Copywriter/Online-Redakteurin, die ich jedoch zugunsten freiberuflicher Tätigkeit aufgab.

Für weitere Informationen und Textproben bitte ich Sie um einen Blick auf meine Internetseite www.puttins.de, gerne übersende ich Ihnen auf Wunsch weitere Textproben. Mein frühestmöglicher Arbeitsbeginn wäre – als Freelancer oder auch in Festanstellung – sofort; meine finanziellen Vorstellungen liegen im Bereich der tariflichen Empfehlungen mit 50.000,-  Euro/p.a..

Mit dem Leid des Wartens auf eine – hoffentlich – positive Antwort verbleibe ich

 mit freundlichen Grüßen 

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Logische Lösung – Chat-Mitschnitt

[Ich] ich zahle hier gar nichts… bin keine exe-user… und sonst
sinnt mir nicht das dünken, zu rechnen…
[Log999] ja, dann.
[Ich] mag gar ein minimales schaf die antowrt sein…?
[Log999] nie, beste mirar-mira
[Ich] mag es gar die herd´sein, die dränget zum aufbruch…?
[Ich] oder die gedankenlosigkeit um des herdes fülle
[Ich] nun… mag er denn endlich zugeben, daß sein job mir besser
zustünde…?
[Log999] Lösungen!!! Bzw. nur eine…
[Ich] ebend… eine…
[Ich] die ward bereits gegeben…
[Log999] Falsch….mir dünkt, ihr nehmt die Aufgabe nicht mit
ordentlichen Sorgfalt. sei es drum..
[Ich] so sei es doch, daß mir das logarithmieren am frühen morgen,
just dem bette entspruingen, schwerfällt, sprich: meinen ach so
schwachen Geist derart überfordert, daß er zu bersten droht…
[Log999] …wow….
[Log999] Rechne einfach weiter.
[Ich] und gehirnmasse – im www verstreut… ob DAS die reale
„Vereinigung“ nach sich zieht?
[Ich] ich meine, wenn mein geist zerborsten ist + sich durch die
Äonen des Webs ziehet…
[Log999] …Liebelein….Lösung?
[Ich] Lösung habe ich nicht im Kopf— da ist schon noch eine gewisse
resthirnmasse vorhanden – es hat sich noch nicht alles – mehr oder
minder in Wohlgefallen – aufgelöst… 😉
[Ich] Säurelösung oder eine saure Lösung?
[Ich] Womit möchte der werte herr vorlieb nehmen?
[Log999] es sind ganze Zahlen……DU BIST KLASSE!
[Ich] das macht allein die resthirnmasse
[Ich] meine klasse…
[Ich] sorry… werter logarithmierer… mir deucht, ich muß meiner
täglich anstehenden gänge nun nachgehen und sodann happihappi
einkaufen, bevor die pforten sich – oh graus – vor meinen augen
gar verschließen…
[Log999] Lassen wir nicht die (mathematische) Lösung aus dem
Sinn..
[Ich] magst du nun rätseln, um welch pforten es sich handeln
möge…

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Schwachsinn ./. Nonsens

Schwachsinn schreibt sich gewöhnlich gross, wahlweise darf er auch klein geschrieben werden… dazu bedarf es weiterer Schwachsinnsgenerationen, denen Schwachsinn unmerklich von der Feder fliesst, zumal der Fluß des Schwachsinns dadurch gefüllt würde…
Nun fragt sich jeder, was Generationen von Schwachsinnsgeneratoren bezwecken?
Zweck der Schwachsinnskampagne möge ein Ausschluß aus den Schwachsinnsgeneratoren sein…generiert in den Äonen der Wünsche der Schwachsinn Schreibenden.
So sei ein schwachsinnig ausschliessender Schluß letztlich das schwachsinnsschliessende Tüpfelchen auf dem Schwachsinn selbst.

Oder ist es die Schwachsinnsgeneration, die mich antreibt, Generationen mit Schwachsinn infiszieren zu wollen, ohne letztlich das Faktum des vollendeten Nonsens zulassen zu wollen. So sei es der hochgepriesene Nonsens schlechthin, der hier ausreichend Würdigung erhält, damit – quasi nonsensual – Sinn entwertet wird.
Suchbiene, die fleißige
Suchmaschine und Webkatalog

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so sprach Ludowski… äh Pudolski

Und siehe da – Pudolischa – sprach zu ihr: „Mother, trust her!“, was nicht weniger Übel hervorbrachte denn zuvor, da sie nichtsahnend erbleichte wie ein „WhitePaper“ vor Schreck über all nach Ungetan(em).
Jahre nun verzwickte sich Ludowski der Sinn – nu isser hin, zu schauen – nach die schöne Frauen… 😉

 

 

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PDA – die neue Generation ;-)

PDA – die neue Generation

PDÄ gibt es seit 1993, also kurz nach der Einführung von Windows. PDÄ (Proggi-Dienst-Ä-`RZürner;-) brauchen ausreichend Fenster zur Durchflutung der enthauchten Gedanken. Ein Proggi-Dienst-Ä-`RZürner ist persönlicher Sklave der ausführenden Programme und ihrer Wohlfahrt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Musste vor 25 Jahren noch ein „User“ ein 300- Baud-Modem ohne Postzulassung mit der Telefondose verkabeln, um es mit einem selbstgeschriebenen Übertragungsprotokoll zum Quietschen (der bekannte 300-Baud-Carrier, den scheinbar mystische Usergestalten auch pfeifen konnten) zu forcieren, so ist heute alles ´progammierten Prozess-Präferenzen“  unterworfen, die weitere Dimensionen wie den kosmolythischen Nexus eröffnen….

An ein Bild war vor 25 Jahren maximal in Form von „Footern“ wie diesen zu denken:

( ) ( )
0 0
=.=

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Ein ganz normaler Dienst-Tag

Ein ganz normaler (Dienst-)Tag

Morgens um 4 Uhr fängt mein ganz normaler Dienstag an.

Eine meiner beiden Miezen beginnt, auf meinem Bauch ihre persönlichen Trampolinübungen zu zelebrieren. Die andere wirkt dabei unterstützend, indem sie mir ständig mit einer Pfote ins Gesicht stupst und – sollte das nicht reichen – die morgendliche Reinigung durch ausgiebiges Abschlecken meiner Nasenregion ein wenig vorwegnimmt.

Das ist der schönste Teil des Tages – die Liebe der süssen Miezen entschädigt mich für jeden Alptraum der Nacht.

Müde torkele ich – sanft geweckt und vorgereinigt – in die Küche und bereite den Damen ihr Frühstücksmahl, mir meinen Kaffee.

Der grausame Alltag, das gewöhnliche Drama nimmt seinen Lauf:

Fast immer findet sich ein Teil des Kaffeewassers neben der Maschine wieder, Kaffeepulver leistet ihm oft an diesem Ort Gesellschaft.

Natürlich verstopft die Kaffeemaschine mit konsequenter Regelmässigkeit und braucht etwa 20 Minuten für eine Tasse.

Während dieser Kaffe(warte)pause geht´s an den Computer und ab ins Internet – 4.30 Uhr, die optimale Zeit, um datenfidel auf dem virtuellen Highway zu surfen.

Nach der digitalen Frühgymnastik durchforste ich mein Mahnungsdickicht, das unwohl sortiert auf meinem Schreibtisch wuchert und versuche mittels herzzerreissender Briefe den Gerichtsvollzieher zu stoppen.

Weil es unhöflich und vor allem unmöglich ist, um fünf Uhr jemanden telefonisch zu wecken, um ihm mitzuteilen, dass man zahlungsunfähig ist, faxe oder maile ich den Gläubigern Bitt- und/oder Bettelbriefe.

Nachdem diese Schuld(en) – schwupps – unter den Schreibtisch gekehrt sind, begebe ich mich an die Säuberung: Gegen 5.15 Uhr bringe ich die Wäsche und den Müll in den Keller – die einzige Zeit, zu der kein Nachbar auf die Idee käme, die gemeinsame Waschmaschine zu benutzen (weil er dazu definitiv nicht in der Lage ist?).

Dann folgt das morgendliche Reinigungs-Procedere: Duschen, Haare fönen und saubere Klamotten suchen. Das erweist sich als durchaus unproblematisch, denn die sind – bedingt durch meinen notorischen Waschtick – immer zuhauf vorhanden. Täglich eine Maschine ist die „Grundreinigungsregel“ – sind einen Tag mal zwei Maschinen fällig (nicht selten), muss ich halt um 3 Uhr aufstehen, damit das Waschpensum zu schaffen ist.

Dem Ankleiden folgt die „Fassadenrenovierung“ in Form von Schminken, erst dann geniesse ich in Ruhe meinen inzwischen eiskalt gewordenen Kaffee.

Diese kargen zehn Minuten Kaffeetrinken dehne ich gerne auf eine halbe Stunde aus, so dass ich mich mächtig sputen muss, denn ich liebe es – egal wohin – zu spät zu kommen.

Aber zuvor gilt es noch, die beiden Miezies für den Tag zu versorgen. Noch während meiner Anwesenheit toben sie sich am Futter aus, indem sie es regelmässig – boshafterweise (?) – rund um den Napf verteilen. Manchmal schleppen sie es auf den Teppichboden und geben sich grösste Mühe, es fest zu trampeln.

Nach der Raubtierfütterung bleibt mir jedoch keine Zeit, irgendwelche Reste wegzuwischen, auch für die Kaffee- und Wasserreste bleiben mir keine Zeit. Die Kaffeetasse kann ich nicht mehr wegräumen, ich selber esse nichts – morgens nie.

Inzwischen ist es schon 7.30 Uhr – und um 8 Uhr fange ich an zu arbeiten (an Dienstagen) oder muss zur Uni. Manchmal schaffe ich es noch, einen Yoghurt – huschhusch – in die Tasche zu packen oder eine Banane. Ich stürze aus dem Haus, noch schnell die Wäsche – schwupps – in den Trockner und ab zum Auto.

Das ist (meist an Dienstagen) auch noch dümmlichst zugeparkt, so dass ich fünf Minuten „kurbeln“ muss, bevor ich losdüsen kann.

8.05 Uhr – fünf Minuten zu spät komme ich immer. Die Kollegin kommt erst zwei Stunden später. Im Büro mache ich schnell Kaffee, bevor der knötrige Professor kommt. Der Rechner, den ich sofort anwerfe, registriert natürlich die (zu späte) Einlog-Zeit von 8.12 Uhr. Bis zum gefürchteten Eintreffen von „Granmonsieur Knöterkopf“ suche ich mir Arbeit, indem ich wahllos irgendeine Datenbank aktualisiere.

Das Dilemma, das der Herr Professor wortwörtlich mit sich herumträgt, ist wohl sein Name: Kurz – passend zu seiner Statur, was vielleicht aus psychoanalytischer Sicht betrachtet das Grundübel seiner Unzufriedenheit und Humorlosigkeit sein mag. Deutlich zeigte sich dies in seiner Reaktion auf eine meiner „Umgestaltungsversuche“ des Büros, denn er befand es ganz und gar nicht für witzig, als ich einen Zettel an meine Tür anbrachte: „ICH SITZE HIER, DAMIT SIE NICHT ZU KURZ KOMMEN!“

Um 8.30 Uhr schliesslich kommt Professor „Knöterkopf“, muffig wie immer, ohne „Guten Morgen“. Ich kredenze ihm unverzüglich Kaffee, da er sonst noch ungeniessbarer wird (der Professor, nicht der Kaffee).

Er will Herrn XY von der Firma YZ sofort sprechen. Ich rufe also dort an, Herr XY ist in einer Besprechung, der Professor wird noch knötriger. Nun will er zumindest sofort Herrn AB sprechen. Bei Herrn AB ist besetzt. Der Professor wird ungehalten und sagt: „Müssen wir das Telefonieren jetzt noch länger üben?“. Irgendwann erreiche ich schliesslich Herrn AB, Monsieur „Knöterkopf“ ist aber zwischenzeitlich in die Bibliothek gegangen – Herr AB kann nicht warten. Ich lege gerade den Hörer auf, als er die Tür reinkommt: „War das Herr AB? Den will ich sofort sprechen!“. Ich versuche es erneut bei Herrn AB, aber es geht nur ein AB (Anrufbeantworter) ran. Jetzt ist der Professor endgültig pampig, drückt mir wütend einen Packen Papiere in die „telefonierunfähigen Hände“, den ich kopieren soll und bemerkt dabei spitz: „Wissen Sie denn überhaupt, wie man kopiert?“. Ich reagiere nicht, hätte ja gar keinen Sinn.

Was soll ich auch antworten? „Hören Sie, werter Gelehrter, ich kann nichts dafür, dass Sie nur 1,60 m gross sind und Ihre Frau fremd geht…“ oder: „Maestro, Sie haben zwar einen Lehrstuhl in Physik, wissen aber trotzdem (immer noch) nicht, dass man „Theorie“ gross schreibt und „relativ“ ohne Gedankenstrich…“.

Ich stampfe also schweigend mit den Kopiervorlagen ab und hinterlasse ihn in seinem chaotisch sortierten Büro – denke mir: „Lehrstuhl für angewandte Physik: Beherrschung der Chaostheorie -> Anfangszustand ist in diesem Raum absolut unbestimmbar -> eine zukünftige Bewegung ebenfalls… Irgendwann bringe ich ein derartiges Schild an seiner Tür an: an dem Tag, an dem ich die Kündigung erhalte.“

Dennoch neige ich dazu, Empathie für sein Chaos zu empfinden: Meine Wohnung sieht genauso aus! Auch für seine unleserliche Handschrift hochachte ich ihn – naja, hochachten… Eine schnelle Schrift mit wesentlichen Auslassungen und rationalen Verbindungen zeugt von Intelligenz…. Jetzt bin ich eingebildet: Meine Handschrift kann niemand lesen. Ich vermeide es gänzlich, mit der Hand zu schreiben. Trotzdem schleppe ich als leidige Kopiersklavin lediglich Papierpacken durch die Hallen…

Also auf zur Bibliothek. Die Bücher, aus denen Kopien gefertigt werden sollen, sind natürlich wieder mal über das ganze Institut verteilt, und ich muss sie mühevoll zusammensuchen. Ich brauche mehr als eine Stunde. Als ich zurückkomme, ist die Kollegin bereits da: „Guten Morgen, wo ist die Post?“. Ach ja, die Post… Ich war ja kopieren – und da Materie noch nicht teilbar ist, konnte ich lediglich in der Bibliothek sein… Aber der Herr Professor forscht ja an teilbarer Materie. Möge er sich beeilen, damit ich den Anforderungen künftig besser gerecht werden kann.

Ich hole die Post, öffne sie, sortiere sie, versehe sie mit Eingangsstempeln, etc. Die Kollegin sieht einen Brief an einen ausgeschiedenen Mitarbeiter und fragt, ob er zurückgesandt werden soll. Es ist – ersichtlicherweise – ein Werbebrief. Sie schaut in tausend Listen nach, wo denn jetzt dieser Mitarbeiter zu erreichen sei, beschäftigt sich damit etwa eine halbe Stunde, bis ich die Post sortiert habe. Freudestrahlend überbringt sie dann Monsieur die Post. Den Werbebrief schmeisse ich in den Papiermülleimer. Die Kollegin grinst.

Nach dieser „freudigen Übernahme“ findet eine Fakultätssitzung statt. Prompt klingelt das Telefon. Ein anscheinend wichtiger Mensch vom Ministerium möchte den Professor sprechen. Ich versuche, in das Besprechungszimmer durchzustellen. Keiner geht ran. Ich sage der Kollegin, sie möchte doch im Besprechungsraum anklopfen, woraufhin sie entgegnet: „Da kann ich doch jetzt nicht stören, eine wichtige Besprechung…“. Ich weise darauf hin, dass die „Anordnung“ lautet: „Ministerium immer durchstellen“, aber sie weigert sich. Ich vertröste also den zeternden Herrn Ministerialdirigenten (ein Musiker???). Der Professor kommt aus der Besprechung, ich berichte ihm von dem Anruf. Er tobt: „Sie müssen mich für den Herrn Ministerialdirigent immer aus der Besprechung holen, das gibt es doch nicht! Versuchen Sie, ihn zu erreichen!“ Beim Minister geht allerdings in der nächsten halben Stunde nur der Anrufbeantworter ran. Der Professor tobt… geht zu Tisch… Minister ruft zurück, Professor nicht da, kommt zurück… tobt noch mehr… Schliesslich gehe ich ins Besprechungszimmer und schaue nach, warum ich nicht durchstellen konnte: Das Telefon dort wurde in der Vorwoche entfernt… persönliches Pech… die Kollegin grinst…

Feierabend… ab zur Uni. Zwischen Arbeitsende und Seminar liegen 15 Minuten – mit 9 Minuten Fahrzeit (wenn kein Stau ist). Also los, perfektes Timing… immer in Schwung (auch ohne Haarspray). Komme fünf Minuten zu spät… wie überall. Noch nichts gegessen seit 4 Uhr morgens, es ist 11.30 Uhr. Das Seminar geht bis 13 Uhr.

Ein dröger, langhaariger Student hält ein Referat, wobei er die Lippen kaum auseinander bekommt und ständig grinst, was mich an die Kollegin erinnert…

Ich denke mir: „Etwas weniger Stoff hätte Dir besser getan… oder besser mal einen Tag gar kein Haschisch“. Aber er grinst weiter, lallt seinen Vortrag stockend runter – ich schlafe fast ein. Er verbreitet anscheinend ein Massensyndrom: Auch auf die anderen wirkt sein Vortrag einstimmig schlaffördernd.

13 Uhr – endlich!!! Auf in die Vorlesung… hat um 12.45 Uhr begonnen. Mal ein interessanter Vortrag… belebend und erfrischend… bis 14.15 Uhr. Danach hechte ich schnell nach Hause… zwei quengelnde Miezen warten auf ihren Dosenöffner, die Wäsche auf Kellerentsorgung. Also, hurtig, hurtig… Wäsche raufholen, Miezen versorgen… auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht vom Zahnarzt, der behauptet, ich hätte heute morgen um 7.30 Uhr einen Termin gehabt. Wie kann das sein? Dienstags? Eine weitere Nachricht eines Gläubigers, der sein Geld einfordert… beide müssen warten… die entstandenen Zahnschmerzen ebenso…

Jetzt ist es 15 Uhr… immer noch nichts gegessen. Dose Würstchen öffnen, ab in die Mikrowelle… Würstchen rausholen… Telefon klingelt. Gehe ran: Es möchte jemand einen Monitor kaufen… schnelles Gespräch um schnelles Geld um meinen „Elektronikschrotthandel“ – einen florierenden Nebenverdienst. Bestelle den Menschen für 18 Uhr, eher sei ich nicht zu Hause.

15.30 Uhr habe ich ein weiteres Seminar… wegen des Monitorgesprächs ist es schon 15.27 Uhr… meine Würstchen kann ich nicht mehr essen… heute Abend mache ich mir drei Dosen Würstchen – nehme ich mir vor. Zigarette rauchen nimmt den Hunger… wenn ich eine hätte… also schnell zum Tabakgeschäft… Zigaretten auf Pump kaufen… heute Abend gibt´s ja Geld für einen Monitor, und meine „Reserven“ habe ich am Vortag in Elektronikschrott investiert.

Also, auf zum Seminar – um 15.30 Uhr hat es angefangen, komme um 15.40 Uhr. Anwesenheitsliste ist bereits rundgegangen, ich stehe nicht drauf… persönliches Pech… wer zu spät kommt… ich grinse dennoch nicht… Seminar ist anstrengend… bin irgendwie müde… immerhin 12 Stunden wach (ohne happahappa). 17 Uhr: Endlich Feierabend, dass heisst – nicht ganz… jetzt muss ich noch die Katzenmenüreste vom Boden beseitigen, den Kleiderberg aus dem Keller einräumen, den Tisch aufräumen, den Testrechner konfigurieren für Monitor, Katzenklo saubermachen… stinkt…

Geschwind nach Hause… ach ja … die Post… drei Briefe, ein Einschreiben (sicher eine nicht bezahlte, vergessene Knolle) und zwei Rechnungen. Rechnungen haben Zeit… immer erst nach der 3. Mahnung melden… und wer will nicht alles Geld von mir: Telekom, GEZ, Ärzte, Tierärzte, Versandhäuser, Strassenverkehrsamt (Knollen – wie soll ich denn auch anständig parken bei dem Zeitdruck???), Strom, Versicherungen, Zeitung, Banken, etc.

Also schnell, schnell die Bude einigermassen besuchertauglich gestalten… Miezies haben die Würstchen von heute Mittag gefressen… „is´ nix mit Frühstück“ … Die Katzenreste vom Morgen sind furchtbar angetrocknet, kriege ich kaum weg… 18.30 Uhr… kein Mensch da für einen Monitor… häufig so: Leute kündigen sich an, kommen nicht… Mist… Bude umsonst aufgeräumt… Telefon klingelt… „Freundin“ ruft an, wartet nicht lange, sondern fragt direkt, ob ich ihr 100,- leihen könnte… ich erkläre ihr, dass ich Zigaretten auf Pump gekauft hätte und hier einen Haufen unbezahlter Rechnungen unter dem Schreibtisch liegen hätte… glaubt sie mir nicht, zum Glück klingelt das Telefon auf der anderen Leitung auch… und ich habe einen Grund, sie in der Leitung warten zu lassen, bis ihr die „Telefonzinsen“ für den potentiellen Pumpversuch zu hoch werden und sie auflegt. Der Anrufer ist ein anderer Monitorinteressent. Ich schalte schnell, ich hätte noch einen Interessenten, der sei quasi auf dem Weg, er müsse sich also beeilen (ich muss ja noch Würstchen für mich kaufen… und da die Kasse leer ist – wie immer – muss ER sich beeilen, sage ich ihm natürlich nicht). Schnell räume ich die anderen drei Monitore ins Schlafzimmer – Geschäftsstrategie ist es, dass ich ja nur einen einzigen „begehrten“ Monitor habe… 10 Minuten später klingelt es… Geschäft verläuft problemlos – 80,- für einen 14″-Monitor.

Es ist mittlerweile 19 Uhr, ich hüpfe nochmal schnell ins Internet, Kontostand abfragen: Telekom hat 500,- wider die Vereinbarung abgebucht, Gehalt ist auch gekommen, bleiben 250,- übrig, von denen ich gleich online Überweisungen tätige: Knollen, die kurz vor der Vollstreckung stehen.

19.30 Uhr: Schnell Würstchen kaufen, habe immer noch nichts gegessen… dass heisst, zwischendurch gegen die „Magenschmerzen“ mal ein paar Kekse. Auf zum Supermarkt, hat bis 20 Uhr geöffnet. Alle Regale leer, keine Bananen, keine Milch mehr, alles ratzeputz weg… Suche Würstchen, Billigwürstchen ausverkauft, also 3 Dosen teure Würstchen (ich armes Würstchen), ein paar Cola light, Süssigkeiten und an die Kasse. Schlange ist ca. 15 Meter lang… haben die alle die Billigwürstchen gekauft??? Ich warte ca. 20 Minuten, bezahle 27,- , dann schnell nach Hause, Würstchen in die Mikrowelle und: FRESSEN!!! Schiebe mir gleich noch eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips hinterher. Kein Wunder, dass ich so fett bin, wenn ich nur abends und dann solche Mengen „fresse“ …

Um 20.40 Uhr gehe ich mit einem Stapel Bücher in die Heia, Seminare nacharbeiten und „just for fun“ noch zwei Stunden lesen. Habe gerade Nachthemd an, da klingelt es. Warum zwingt mich meine Neugier auch, die Tür zu öffnen? Es ist jemand, der Sonntag einen Monitor bei mir billigst für 50,- gekauft hat und ihn zurückbringt. Er hätte sich zwischenzeitlich einen 15″-Monitor gekauft und bräuchte diesen jetzt nicht mehr. Warum sage ich den Leuten auch, sie können die Monitore gegebenenfalls zurückbringen? Also gebe ich ihm die 50,- wieder, bleiben mir noch 3,-!

Der Typ macht noch eine blöde Bemerkung, dass ich ja eine schöne Wohnung hätte, aber die mal aufräumen müsste… ja, wann denn??? Als er mir dann (im Nachthemd – ich, nicht er!) ein Gespräch aufzwingen will, er wohne auch alleine, blabla, sage ich, dass ich nicht sprechen kann, weil ich meine „Knirschschiene“ schon im Mund habe und bereits geschlafen hätte, da ich um 4 Uhr aufgestanden bin… (das Nachthemd erkennt manN ja)… Der Typ will das Gespräch aber nicht beenden und fragt, was ich denn um 4 Uhr morgens machen würde… woraufhin ich entgegne, dass ich Brötchen ausfahre, was er mir wohl nicht so ganz glaubt… Er „droht“ noch damit, dass er ja meine Telefonnummer hätte und verschwindet dann endlich.

Naja, that´s life – real life! Also, endlich ab in die Heia, die beiden Miezies wollen jetzt auch puscheln und legen sich protestierend auf meine Bücher – ergo, erstmal eine halbe Stunde „Schnurrverursacher“ spielen, danach lese ich bis 24 Uhr – eine Mieze links, die andere rechts. Bereits halb meinen Alpträumen von ungewaschener Wäsche und Mahnbescheiden frönend, fällt mir siedend heiss ein, dass ich vergessen habe, die Rechtsanwältin wegen Eintreibung meiner Aussenstände (das dauert immer Jahre!) anzurufen, die Monitorinserate zu verlängern und dass ich meiner Tante einen Bettelbrief schreiben wollte, da mein Geld bereits aufgebraucht ist – einen Tag nach Eingang.

Naja… morgen eine Stunde früher aufstehen!

Eben ein ganz normaler „Dienst-Tag“ !

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Dämon meiner Fiktion

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von

Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem

Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –

Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….

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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung

“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

…to be continued

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