Linkgeiz ./. Linkreiz

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Der Reiz des Linkens?

An diesem Endmonatsfreitag fragt der Webmasterfriday seine „Jünger“, ob man selber mit Links eher (angesichts pinguiner Furcht und/oder „Link-Abflusses“ [link-juice]) geizig  umgehe oder ob es einen ärgere, wenn man Linkgeiz beobachte.

Betrachtet man die semantische Konnotation des Wortes „Linkreiz“, so kann es sich um etwas Reizendes im positiven wie negativen Sinne handeln… zumal das Wort „linken“ alleine ebenfalls zweierlei Bedeutungen innehaben kann.

Meine Meinung dazu:

GRUMPF!

In meiner Anfangszeit des Bloggens habe ich ständig bemerkt: „Ups… meine Worte – oder zumindest könnten von mir sein…“, heute drücke ich dezent den „Ignore-Button“ im Kopf, wenn ich wieder mal was lese, was scheinbar geklaut wurde.

Ich selber verhalte mich da generell anders und achte HAARGENAU darauf, nicht mal Inhalte oder Informationen zu übernehmen (sondern sie zu kommentieren).

 

Und wieso sollte man sich entrüsten, wenn einem „geistiges Eigentum“ geraubt wurde, letztlich sind die Gedanken doch frei…? Und man sollte sich freuen, dass jemand seinen eigenen Gedanken folgt bzw. diese verarbeitet – spricht doch für das eigene „Ego“, zwar nicht nominal, also namentlich erwähnt, aber braucht man das für´s Ego?

 

Für Informationen, die ich für Artikel oder insbesondere Textaufträge benötige, konsultiere ich überwiegend neutrale bzw. öffentliche Seiten (damit meine ich staatliche) oder ich verlinke auf die gefundenen Infos – ganz gleich, welchen Pagerank oder welches Ansehen die Seite hat.

Da bin ich gnadenlos neutral bzw. gerecht und betone diese Neutralität auch stets.

Zumal der “ große GooGoo“ so oder so jegliche Urheberschaft relativ eindeutig (mittels komplexer Eruierungsalgorithmen?) zuordnen kann und dementsprechend „ortet“.

Deshalb „label“ ich einfach einige meiner Artikel mit den mir typischen Wortwendungen (z.B. Kosmolyth, elysische „Plänkeleien“ versus diabolischen Orkus , coid #114, pars pro Putti o.ä., wie z.B. in dem von mir verfassten Artikel: Senfsamen und Heisenberg ).

Zudem dürfte mein Schreibstil relativ schwer zu imitieren sein und bei indirektem Contentklau mit Verwurstung durch „Spinning-Machine“ entleerte sich jegliche Sinnhaftigkeit meiner cerebralen Kaskadierungen.

Und wenn ich doch mal ausgiebig Google amortisiert habe, dann dokumentiere ich das in meinem Artikel, wie z. B. in coid #114 .

Vor zwei Wochen machte mich ein (ehemaliger, in der Bloganfangszeit unbedacht gesetzter) Linkpartner darauf aufmerksam, dass er von GooGoo abgemahnt worden sei und ich wegen „bad neighboorhood“ Acht geben müsse. Lothar hat da wohl ähnliches bereits erlebt.

Daraufhin habe ich alle aus der Anfangszeit resultierenden, unbedacht gesetzten Links gelöscht, so dass mein Blog jetzt „sporentief rein“ sein müsste… 😉

Generell verlinke ich stets auf „informantenhandhabenderollespielende“ Blogs und ignoriere einfach „contentklauende“ Blogs.

 

Wie handhaben das die anderen Webmasterfriday-Jünger ?

Henning spricht sich klar gegen Linkgeiz aus

Malte hält auch nichts von Linkgeiz

Matthias referiert u.a. über Matt Cutts Meinung zu Links

Jens verlinkt allem Trutz gegenüber und kannte das Wort „Linkgeiz“ nicht mal

Lothar verweist ebenfalls auf Matt Cutts Prämissen

Zusammenfassend sprechen sich so alle gegen Linkgeiz, aber auch für Linkreiz aus? Oder einfach nur für´s Linken? 😉

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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13 Antworten auf Linkgeiz ./. Linkreiz

  1. Sabienes sagt:

    Ich kann dich beruhigen: Dein Stil ist nicht nur schwer zu imitieren, sondern auch schwer zu kapieren!
    :-)
    Sabienes

  2. Pingback: Ausgehende Links schaden nicht! | Seo-Blog : tagSeoBlog

  3. Alex L sagt:

    Hi,
    freut mich, dass du dich fürs Verlinken entschieden hast und es auch tust. Es kann immer wieder betont werden, dass wir Blogger es zu wenig zu selten tun und immer nachholen müssen. Ich habe es mir angewöhnt, aus jedem Artikel heraus zu verlinken und vor allem bei solchen Aktionen wie dem WebmasterFriday und insbesondere bei etlichen Blogparadenaktionen, die man so finden kann. Ist es bei dir gewollt, dass deine Kommentare und Pingbacks mit dem NoFollow-Attribut versehen sind? Und man kann leider die Kommentare nicht abonnieren, daher warte ich bis zu deiner Antwort und lassen diesen Artikel im offenen Browsertab von Firefox. Grüsse Alex L

    • sputtins sagt:

      Salve, Alex!
      Jezz müsste das geändert sein auf Follow… WP hat wohl standardmäßig für Kommentare nowollow vorgesehen…

      Übrigens wurde Dein Kommentar als SPAM eingestuft… wie mehrere der Kommentare/Pings hier, die ich alle manuell aus dem SPAM-Kerker befreit habe…
      Greetz + Dank für Hinweis!
      Sabine

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  6. Pingback: Linkgeiz | Henry Schmid

  7. Pingback: Linkgeiz, Linkangst? Linkfrust! - Kritzelblog

  8. Pingback: Linkgeiz vs. Linkangst

  9. Jens Weber sagt:

    Danke für die Erwähnung! Um deine letzte Frage zu beantworten: Alle sprechen sich gegen den Linkgeiz und fürs Verlinken aus, aber nur wenige machen es auch 😉

  10. Wenn jemand Links für schlecht hält dann kann er diese in den Google Webmastertools mit dem Disavow Tool entwerten lassen. Da braucht man nicht den Linkgeber belästigen.

    Grüße
    Lothar

    • sputtins sagt:

      Salve, „Low-tor“!
      Und wenn man die GooGoo-Webcluster-Tools nicht verwendet, wird man sowieso nicht „belästigt“… 😉

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