ON ./. OFF : Schizo ./. Affekte

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Leben als Traum

Betrachtet man das Leben als Spiel, das in einer Traumwelt stattfindet, so kann man mit sich selber Psycho-Kindergarten spielen, indem man seinem Ich und Über-Ich diverse Rollen zuteilt, die miteinander kommunizieren. Dabei sollte es sich nicht um Küchen- oder Papierrollen handeln, sondern um fiktive bzw. virtuelle Rollen, die in Diskussion treten.

Mit dieser analytischen Methodik kann man grenzweise (wenn die Grenzen stets weise gezogen werden) eine Näherung des „alltäglichen Wahnsinns um und in sich“ an einen realen, schizoaffektiven Zustand produzieren. [Imanuel Kant war Meister dieser Disziplin mit dem Innehalten der geforderten, kontemplatorischen Distanz als Instanz.]

Eine dergleiche, textgestalterische Ausarbeitung kursierte zuhauf vor rund 2 Jahren in Form des Dialoges von „Herz“ mit „Hirn“ in diversifikativ anmutenden Elaborationen von „Spin-Maschinen“ im Web.

ON-OFF-Diktum

Das Diktum, stets aus einer referentiellen Sicht über diesem Zwiespalt zu stehen, folgt aus der flektierenden Möglichkeit, jederzeit zwischen dem ON- und OFF-Modus „switchen“ zu können. Im Fall des stetigen ON-Modus, der Realität mit Fiktion verwebt, endet der freie Fall meist mit einem Sturzflug in die Psychiatrie, in der injektionswütige Weißbekittelte dem „Fall“ chemisch den Frontallappen kürzen durch invasive Neuroleptika.
Zugleich werden unmittelbar alle Menschenrechte außer Kraft gesetzt – das nennt sich „Therapie“. Die durch Abgleiten in den „ON-Modus“ Gefangenen dürfen nach Belieben tagelang mit engen Fesseln liegend an das Bett fixiert werden und ihren grauslichen, psychotischen Wahnvorstellungen, die sich aus elementaren Ängsten konstruieren, überlassen. Wenn der so malträtierte Patient mit Kreischen und Brüllen reagiert, wird er kurzerhand in einen schalldichten Isolationsraum geschoben, muss seine Notdurft einfach unter sich lassen und schwimmt in seinen Ängsten irgendwann in seine Alpträume hinüber.

Niemanden interessiert´s

Der Isolationsraum der Psychiatrien Deutschlands ist nicht nur schalldicht, sondern auch öffentlichkeits- bzw. publikationsresistent, denn niemanden interessiert´s, dass hier der einzige Ort existiert, an dem die Menschenrechte bzw. Grundrechte völlig außer Kraft gesetzt sind. Die „Anti-Psychiatrie-Bewegung“ gibt es bereits Jahrzehnte, aber ändert faktisch nichts: niemanden interessiert´s!

Klipp-Klapp-Klappse zu

Klipp-Klapp-Klappse zu
und drin bist Du,
Klipp-Klapp-Klasse zu
sei ´ne blöde Kuh!

Dennoch kann es unumgänglich werden, „eine blöde Kuh zu sein“, wenn die Affekte überquirlen und man scheinbar wahrnimmt, die NSA höre die Gespräche ab. Als Neurotransmitterstörungen, erklärt die Medizin eine psychische Eskalation und behandelt diese Reizleiterüberflutung mittels chemischer Therapie, die durchaus in ihrer destruktiven Wirkweise der Chemo-Therapie ähnelt, da nachhaltig alles zerstört wird. Nicht nur die fehlhörenden, assoziativ-verknüpfenden, angstbehafteten und nicht kontrollierbaren Affekte, die sich spalten (Schizo ~ Spaltung), werden medikamentös eliminiert, sondern – wie bei der Chemotherapie auch – „gesundes Gewebe“, also funktional intakte Hirnareale, werden angegriffen und „bekämpft“.

Die Folge ist Lethargie – unendliche Lethargie, die den Patienten fortwährend paralysiert. Hat der Patient dann den Status erreicht, an dem ihm der Geifer unkontrollierbar aus dem Mund läuft, seine Reaktionszeiten drastisch reduziert sind und er einen versteiften Gang bekommt, der ihn ungelenk hampelnd als „Irren“ abstempelt, wird er als „geheilt“ entlassen mit der Auflage, die Medikamente, die ihn zum Psycho-Zombie machen, regelmäßig zu nehmen.

So werden „Brands“ gemacht, so werden „Verrückte abgestempelt“ – das sind die heute angewandten Therapien der Psychiatrie.
Die Alternative zu diesem Kontrollverlust ist die ON-OFF-Kontrolle.

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http://www.antipsychiatrie.de/

http://taz.de/Zu-Besuch-in-der-Psychiatrie/!144789/

http://www.meinungsverbrechen.de/tag/antipsychiatrie/

http://www.gotteswahn.info/Stichworte/antipsychiatrie.htm

http://www.peter-lehmann.de/hu-an-de.htm

http://www.irrenoffensive.de/

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unterbrechung-im-gehirn

http://www.epsy.de/antipsychiatrie.htm

http://www.zwangspsychiatrie.de/

http://www.psychose-online.net/

http://article.wn.com/view/2014/10/21/Erstmals_seit_20_Jahren_weniger_Ritalin_verordnet/

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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Ein Kommentar zu ON ./. OFF : Schizo ./. Affekte

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