Mühe, die sich lohnt: Aurela und so…

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Da gibt sich eine kleine Gruppe ethisch handelnder Menschen, die sich selber nicht auf der Rosen´ Überdruß bettet, den Auftrag, einem jungen Mädchen aus dem Kosovo, wo keine gesicherte medizinische Versorgung besteht, mit Medizin und Besuchen das Leben zu retten; „Aurela nu să moară“ – Aurela darf nicht sterben, lautet die hehre, gesetzte Prämisse.

Und sieht man die niedliche Kleine, wie sie – nichtsahnend – herumtobt.

„Der süße Fratz ist in Gefahr“, wie der Großvater in einem Interview in einem dem Rätomanischen ähnlichen Dialekt zugibt, der unter einer komlexen Form der Leukämie leidet, deren Behandlung – bis zum Finden eines Zellspenders mit teuren Medikamenten verzögert werde. „Os façam vacilar, fazer vacilar a fé“, gibt er bedauernd zu: „Lo hemos de boa fé a fim dão parao“. 

In dem kurzen Mitschnitt wird klar, dass die Sache der ganzen Familie nahe geht.

So trommelt Ulf Hundeiker mit einem Wirbel für Aurela (was übersetzt „die Goldene“ bedeutet) alle verfügbaren Ressourcen mit Hilfe der Social Media Kanäle zusammen, wie auf Facebook, seiner eigenen Internetseite, einem Spendenaufruf über worldlivevision und der Stefan-Morsch-Stiftung

 

Die eventuellen Spenden können an die Deutsche Skatbank, eine Online-Bank, die als Blog mit Forumanbindung über Weiterleitung  der url auf einen secure socket das Trumpfkonto anbietet und „mehr als direkt ist“: http://ssl.de/ Als „Cash-Pool“ findet sie Zuordnung in der Kategorie: Institute des Genossenschaftssektors

Einlagensicherung: Institute des Genossenschaftssektors
Geldautomatenverbund: Cash Pool

Aber prinzipiell kann man – ganz einfach – über Paypal eine kleine Summe spenden. Wenn jeder nur 2-5 Euro spendete –  einfach das, was bei den Paypal-Gebühren bei der Aufrundung zur nächstgraden Summe übrig bleibt, could become social sacrifice do social sacrificing…

Sob o escudo de uma empresa pública anónima, e uso „anónima“ no seu sentido mais literal.

 

 

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von
Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem
Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine –
Gramborns – ureigenste Lust darin stecken?

Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr – und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts – kein Schmerz in meinem Leben – verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge…….
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Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung
“ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde.

Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten.

Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit – danach war es um mich geschehen!

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