Senfsamen und Heisenberg

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Zur Sicherung meiner Urheberrechte veröffentliche ich den von mir im September 2012 an Herrn Erik Jenss für 24,99 Euro verkauften Text, den Herr Jenss im Internet nachweislich vermarktet und in krimineller Absicht als sein Produkt ausgibt. Mit Sicherheit beträgt im Laufe eines Jahres der aus diesem Text erzielte Gewinn mindestens das 2.000-fache von 24,99 €!

Flagellanten fordern Freiheit für Fehlbarkeit

Senfsaaten gedeihen gar vorzüglich in Senfstaaten, wo sie es knapp schafften, feldfixierend Flur + Fauna fälschlich für Freiflächen flagellantenförmig formatierten. So mag es an der generösen Beschaffenheit der Senfsaaten Wurzeln liegen, pflanzenpsychologisch betrachtet, dass sie ihre Erkenntnisse der Photo-UFO-Genese zu Diensten stellten, um hernach besenftigend als vulgäre Sinapis arvensis – druiden-relevante Synapsen des neunten Levels im WOW 😉 – provozierend ihr Recht einzufordern.

Kolumbus Kreuzfahrter könnten Kutter kapern

So legten sie einst zu Kolumbus´ Eroberungszeiten bereits in Bremerhavens Kutterpark an, wo sie auf ihren Siegeszug als freche Flagellanten freier Formationen induk- sowie intui-tief in die Böschungen sprangen, so dass Pflanzen fix Format verifizierbar verfügt vorfanden.

In jenen über ein halbes Jahrtausend vergangenen Sphären wähnten sie sich wohl und die ominöse Bildung als Gelbsenf mit seiner Saat konnte mit Hilfe asynchroner Schwingungsvarianzen vollzogen werden: die Cruciferae erhoben sich gen Allyssum, was nichts anders deutbar sein kann, als dass die Gekreuzigten sich nach Elysium gar sehnten.

Die himmlische gelbe Saat und der Teufel

Aber ihr Sehnen wurde vom himmlischen Einerlei nicht erhöht, so dass sie noch heute zur Evangelischen Jugend-Tag Community pilgern, um vorab zu genesen an der himmlischen Herrschaft Heere, die als put tzige pausbäckige Putten posaunend Pragmatismus propagieren – pars pro Putti:

Es gelang ihnen nicht, fundamental Fuß fassend fürderhin folgende flagellantische Pflänzlinge frei Firmament fliegen zu lassen, hingegen sonderten ihre Verdauungstrakte frei fliegende Pfürze gegen Tier- und Synapsenfrass ins geheiligte Zehnte des WOW der Druiden ab – kurzum: ihre bitter beißenden olfaktorischen Absonderungen vertrieben verzehrende Tiere zum tot geglaubten Teufel und konnten sodann in Glückseligkeit ins Elysium einziehen, wo ihnen harfezupfende Engel Reigen tanzten.

Teuflische Schwefeldämpfe

Aus diesen Zeiten resultieren die Schwefeldämpfe, die die einst blütenreine, weiße Pracht der „Cruciferae“ mit ihren „Yellows“ bedeckten.

Eine neue Rasse sowie eine Redensart entstand: die des Hinzufügen des Gelbsenfes mit seiner luziferischen Lässigkeit als eigens ambivalent integrierter Senf.

Heutzutage – in Sehenf reier – ein jedermann, dem zu viel des Mostes gar übel aufdringlich entweiche.

Tränen der Heisenbergschen Unschärferelation

Wem dies Weichen gelben Senfs und Gelbsenfsaat in Reaktion der Relation noch zu unscharf sei, der verwende den Schwarz- bzw. Braunsenf sowie die Braunsenfsaat zur Verifizierung seiner persönlichen Glückseligkeit – stets auf eigenes Risiko, den scharf nachschwelenden Brand mit den in die Augen schießenden Tränen – sozusagen visuell – löschen zu müssen.

Zur Orientierung des Schärfegrades sei noch die Orientsenfsaat genannt, die einen heißen Berg emotionaler Tränen denen hinterlassen, die sie als relativ unscharf einschätzen.

Milde Gurke

Ein Wissen schafft Senfsaat seit über 2500 Jahren – nämlich definitiv jenes, dass es noch am bekömmlichsten für den Menschen ist, wenn er die körnige Saat mit – den Magen besenftigenden – eingelegten, sauren Gürkchen verspeist. So stellt die Senfgurke nicht nur ein mannhaftes Symbol dar, sondern überzeugt auch den weiblichen Gaumen mit seinem milden Aroma und bereitet diesem immanente geschmacksrezeptorenaffektive Freuden fürstlicher Provenienz als kleine Häppchen.

Den Hederich, den mag manN nich´

Mittlerweile lassen sich die freudebelasteten Häppchen deutschlandweit in der persönlichen youTube ebenso ohne energetisch mobilisierte Kraft des Löwen unter den Senfsorten finden: kompakt, kurz und klar – und natürlich nur auf spezifischen Wunsch auch nach dem Hederich, der auch als Ackersenf bezeichnet, selbstmehrend für vielerlei Ruhm seiner Sorte besonders unter Landwirten sorgt, ohne dabei entsorgt werden zu können, denn seine alleinige Sorge gilt der sorgfältigen Produktion seiner selbst in einer European Joint Theory, die ohne Adventure auskommt.

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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Ein Kommentar zu Senfsamen und Heisenberg

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