SPAM-Score-konformes Werbemailing

Werbemailings mit SPAM-Score-Konformität 

Ein Werbemailing, das durchaus als Serienmail verwendbar sein kann, bedarf neben einer korrekten Orhographie einer innovativen und sinnvollen, rhetorischen Ausarbeitung, um nicht als Opfer des SPAM-Filters ein vorzeitiges Kerker-Ende zu finden.

Für einen Kunden entwickelte ich dieses Werbemailing, das ich hier nur auszugsweise darstelle, da ich es ggf. auf Ebay (Produktlink folgt) als Massenprodukt anzubieten ersuche…

Der Einleitung liegt ein vorheriger, telefonischer Kurzkontakt zugrunde, was ich persönlich für jedewede Werbemail empfehle.

Gegrüßt seien Sie,{werter/werte}{Herr/Frau} XY!

So hege ich die vage Hoffnung, dass Sie sich noch unseres gestrigen Telefonats entsinnen, während dessen ich Ihnen zusicherte, unsere …., …. als …. zu präsentieren.

Ich spreche im Mailing die derzeitige, coronabedingte Marktsituation als Trigger für Handlungsnotwendigkeit an:

Lockdown <=> Logout

Insbesondere für den XYsektor kam der Lockdown einem Markt-Logout gleich, dem erhebliche Verluste von Marktanteilen nachhinkten.

Jetzt gilt es, das Überleben mittels aktivierungsbedürftiger Teinahme im kränkelnden XYsektor zu fixieren.

Letztlich werden mit dem Offerieren aller Werbemaßnahmen  Visionen verkauft und so schadet auch einem Mailing nicht die Implikation des „Träumewebens“, in denen das Licht metaphorisch strahlt…

4 light into save harbour

Entzünden Sie mit den 4 Eckpfeilern unseres → Maßnahmenkataloges ein dauerhaftes Feuer, das lodernd aktiv am XY- und XYz-Sektor brennt, denn den kleinen Flämmchen droht, die Luft AUSzugehen.

Wir stehen Ihnen als …bei und wünschen uns künftig, die anzusprechen…, die mit innovativen Ideen ungewöhnliche Projekte durchsetzen wollen, aber denen der Lautsprecher zur Verkündung Ihrer Vorhaben fehlt, um durch alle Unruhen strahlend in einem sicheren Hafen Anker zu setzen!

Das Mailing sollte u.a. an Agenturen und innovative „Newcomer“  gerichtet werden, aber dem Auftrageber mießfiel mein Text und stattdessen versandte er seinen eigenen Text, den ich völlig anonymisiert (inkl. markierter Fehler) hier darstelle, nachdem ich mich fragen musste. ob an meinen sprachlichen Kompetenzen zu zweifeln sei?

Kooperation*Anfrage

wie telefonisch besprochen, würden wir uns einmal Vorstellen

*Hoffe, dass es für Ihn von Interesse sein könnte*Ihren bestehenden Kundenstamm eine* weitere* *DienstleistungsBereich anzubieten, wo der Fokus auf aussschließlich in der XY-Branche liegt,* im Rahmen ???

einer Kooperation zusammenzuarbeiten?

Wir von der Firma XYWerbung haben unseren Standort in XY und bieten seit 20xx einen Kostenlosen wie auch einen kostenpflichtigen dienst im Bereich XY * ??? zu veröffentlichen und *unseren XYWERBE-Verteiler zu nutzen.

Durch die stetige nachfrage nach guten Portalen im Netzt ist jeder Agentur bemüht*gute Portale mit wenig Zeitaufwand die News der Kunden ???Zielgerichtet zu verbreiten.

???

*Und haben uns im letzten Jahr unseren Schwerpunkt auf den XYsektor gelegt* und haben das Projekt AUTOmatisierteWerbungXY.de ins leben gerufen und somit haben wir einen Alleinstellungsmerkmal in diesen Bereich. [Anm.: HABEN HABEN HABEN – nur durch den Ruf nach Leben initialisieren?]

Wir bieten unseren Kunden unseren XYverteiler mit wenigen Handgriffen ??? eine Werbe-Meldung oder einen Beitrag auf 50 Werbe* Portalen wie auch * Sozial-Medien Plattformen zu publizieren.

Ich habe auf ihrer Webseite gesehen, das* es für Sie und für Ihre Kunden von Interesse sein könnte, ihren Leistungsspektrum zu erweitern.

In unserem Netzwerk befinden sich aktuell 50 Portale, die wir mit unseren Online-XY beliefern.

Ein weiterer Pluspunkt für Sie ist, das sie eine genauere Auflistung der Portale,???wie Zugriffsstatistik und sogar mit Ihren eigenen Logo. ??? Die Sie jederzeit Downloaden können und ihren Kunden Vorlegen können.

Somit haben Sie als Agentur die Gewährleistung, das* wir im Hintergrund stehen.

[Anm.: Hintergrund ist wohl empfehlenswert durch strenge Nichtnutzung, die der SPAM-Filter reguliert…;-]

Nun… leider hat der Kunde sein selbsttätig verfaßtes „Mailing“, das nach stark nach „Nigeria-*-SPAM“ o.ä. klingt, nicht als „plain-e-mail“ an den Gesprächspartner gesandt (E-Mail hätte SPAM-Prüfung nicht überlebt), sondern auch noch als pdf-Dokument verschickt…

Aber daraus resultiert meine Idee, SPAM-konforme Mailings zu entwickeln, deren Inhalt ich teaserhaft anskizziere und die ich zur beliebigen Weiternutzung als Mailing-Inhalt auf Ebay offeriere… zum Preis von … hm… 10 -30 € pro „Lizenz und Komplettfreigabe“ oder so…

Für die DAUs unter den potentiellen Käufern dergleicher Textprodukte muss ich mutmaßlich ein validierbares PDF-Dokument anbieten, mit dem sie einfachst ihre Eckdaten und Offerten einfügen und das via 1KLick in eine adressierbare E-Mail wandelt?! Über die PDF-Lizensierungsprobleme muss mich mich noch kundig machen… SEO braucht nicht beachtet zu werden, da Mailings nicht den Googlebot tangieren…

Nachdem ich den Kunden dann auf seine Fehler hinwies, kündigte er jegliche, weitere Zusammenarbeit gekränkt auf.
Wie soll man bei derartig gravierendem Fehlverhalten sonst, sei es durch Verweisen, „aufklären“?

Ich muss nun schwer an mir und meinen Fähigkeiten zweifeln und komme ins Grübeln mit:

Motivationskrisenstrategischen Bedenklichkeiten

In meiner knapp 35-jährigen Tätigkeit als Journalistin mit IG-Medien-Presseausweis (Aachener Nachrichten, u.a. ~1000 Printartikel), Lektorin (5 Jahre Lektoratsarbeiten Elektor-Verlang, Aachen), Online-Texterin seit letztem Jahrtausend (diverse > 3000 vergütete, publizierte Web-Texte) ist es insgesamt 7 x vorgekommen, dass ein Textauftrag keinen Zuspruch fand.

Einer stellte sich als Betrugsversuch heraus, da der Text mit über 10.000 Klicks in 2 Wochen rasanten Zuspruch fand und der Kunde schlichtweg sein Geld zurückwollte. Ein anderer resultierte aus kreativitätshemmenden Gegebenheiten und ich zog eine Rückerstattung statt eines vernünftigen Formulierens vor.

Das alles liegt Jahre bzw. Jahrzehnte zurück und nun erfahre ich ich in kurzer Zeit 4 Ablehnungen:

Ein Auftrag (Schreiben eines Bewerbunstextes) wurde rückabgewickelt, da die extrem technikunkundige Auftraggeberin nicht in der Lage war, mit ihrem Smartphone den Text downzuloaden und auch keinen E-Mail-Anhang öffnen konnte.

Einen Auftraggeber habe ich abgelehnt, weil ich sein illegales Tun und Verhalten nicht fördern wollte und das anfängliche Mißgefallen an einem meiner Texte dokumentierte ich hier mit Heisenberger Gurken + Senf.

Erst vor einigen Tagen lehnte ein Auftraggeber meinen Textentwurf mit folgenden Worten ab:

„Von 3 unserer Kunden sind 2 der deutschen Sprache nur eingeschränkt oder gar nicht mächtig. Ich hab das Mail einen XXer lesen lassen und ich glaube so große Augen hat er noch nie gehabt. Ich sah die Fragezeichen vor seinem Gesicht.“

Daraufhin antwortete ich ihm (u.a.):

…..ALSO…. wenn Ihre Kundschaft überwiegend nicht des Deutschen mächtig ist, müsste man, um ebendiese Kunden „zu Hause abzuholen“, in xxisch oder yyisch texten….
Mein vor einigen Jahrzehnten absolvierter yy-Kurs befähigt mich absolut nicht dazu, zumal die Landeshauptsprache „zzzisch“ q-ische Enflüsse vorweist.
Da hülfe auch kein zweiwöchiger Online-Auffrischungskurs meines verstaubten Hoch-Yyisches…
Ich empföhle das Verteilen von übersetzten Handzetteln, wenn das Ihre (Wunsch)Zielgruppe ist…
Meine individualisierte Google-Suche offeriert an 42. Stelle (42 als Antwort auf alle Fragen) folgende Empfehlung:
…..
…..
Und so stornierte ich diesen Auftrag über Ebay.
Es MUSS an mir liegen, dass meine schwindende kognitive Kompetenz es nicht mehr zulässt, dass meine Textprodukte Zuspruch finden…?
Oder an Corona? Wirkt Corona vielleicht als Synapsenfrass und hinterlässt weltweit eine degenerative Demenz?

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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1 Antwort zu SPAM-Score-konformes Werbemailing

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