Liebe Deine Depressionen!

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„Liebe Deine Depressionen“ = sie sind das Kontradiktum zur Liebe und lassen Dich wissen, dass Du fühlen *kannst*.

Eine neue Bekannte litt bzw. leidet seit einigen Monaten an schweren Depressionen, die durchaus lebensbedrohlich werden können, da sich 15-20 % aller chronisch Depressiven via Suizid dem Sensemann anvertrauen.

Einen schlechten Tag mit mieser Laune (zB wegen eines frühmorgendlichen „Falsch-Bein-Aufstehers) kennt sicher ein jeder?!

Depressionen [lat.: „~aus dem Drücken [pressare] heraus] sind jedoch multipel intensiver als jedweder „bad hair day“ und stellen eine massive, psychische Erkrankung dar, die ihre verflixten Kreise in entitär wirkender Weise durch die synaptischen Spalten, Kluften und Kohärenzen forciert und den Menschen ohne Unterlass malträtiert: quälende Nachhaltigkeit sind der Depression` Stärke und verleihen ihr den Nimbus der stetigen, peinigenden Melancholie, die des Gedächtnis‘ Kruste drückend zerfrisst.

Auf der googeligen „POP“-Suche nach „chronischen Depressionen“ stieß ich beim 7. Treffer der 3. Ergebnisseite (o.ä.;) auf eine Masterarbeit mit dem verheißungsschwangeren Titel „Keine Kraft für Mitleid – Über den Zusammenhang von Empathie, Stress und Depression“, der primär die NeuGIER anstachelt, der mich letztlich jedoch in sinistres Entsetzen (ver)bannt ob ihrer

niederen, überheblichen + satanischen Gesinnung“…

Geschwind wird beim Lesen der Hochschul[abschuss]arbeit DIE EXTREM misanthropische Attitüde seitens der Psychopater-Fraktion klar:

Das Leiden wird betroffen in wissenschaftlicher ManieR auf Hirnanomalien im „Stammhirn“ (Amygdala + Hirnanhangdrüse) zurückgeführt, die aus absolut mangelnder Empathie als Ursache resultiert… Und krönend verachtend werden positive Regungen einer depressiven Person als „anerzogenes pawlowsches Geifern“ dargestellt oder als „dressierte Äffchen“…

So wird auch die induzierte, semantische Konnotation des Titels

„Keine Kraft für Mitleid“

keineswegs auf die fehlende Kraft für Mitleid seitens der Erkrankten appliziert, sondern erklärt signifikant das faktische Fehlen des Mitleids seitens der Psycho-Docs gegenüber ihren Patienten:

https://www.grin.com/document/453181

Gleich zu Beginn wird erläutert, wie die eigene (wissenschaftliche) „Handhabung der Empathie“ formal und schematisch adaptierbar /gestaltet/ wird:

Obwohl die empathische Person [,,,] selbst starke Gefühle empfinden kann, stellen ein daraus resultierendes Mitgefühl oder Mitleid nach Ekman keine eigenständigen Emotionen dar. Diese Empfindungen seien lediglich Reaktionen auf die Emotionen von anderen (ebenda). Mit der Entwicklung des Facial Action Coding Systems (FACS) durch Ekman und Friesen (1976, 2003), kann das Zusammenwirken der verschiedenen Gesichtsmuskeln in einen emotionalen Ausdruck „übersetzt“ werden. Dadurch wurden die kognitiven Bestandteile der Empathie nach Ekman weitgehend erlernbar gemacht. Das FACS wird heutzutage unter anderem von Einheiten des FBI zur frühzeitigen Erfassung potenziell gefährlicher Personen genutzt (Ekman, 2017; Ekman & Friesen, 2003).


Und so muss ich spontan assoziieren, dass es den „Wissenschaftlern“ scheinbar zuvorderst an Empathie mangelt, was noch deutlicher in einer weiteren Passage wird:

Gemeint ist damit jedwede gedankliche Perspektivübernahme, bei der wir mit Hilfe eigener Erfahrungen und Assoziationen Hypothesen über die Gefühls- und Gedankenwelt anderer aufstellen. Dieser Aspekt der Empathie ermöglicht es uns, eine Auswahl an Reaktionen und Verhaltensweisen anderer – je nach empathischen Fähigkeiten – vorherzusagen und unsere Handlungen entsprechend danach auszurichten (ebenda). Empathie und deren persönliche Ausprägung begegnen uns im Alltag ständig. Nahezu jede soziale Handlung kann mit (teils unbewussten) Perspektivübernahmen einhergehen: das „Guten Morgen“ zum Nachbarn, das Anstehen in der Warteschlange beim Bäcker oder das Aufhalten einer Türe für die nachfolgende Kollegin. Zwar sind viele dieser Verhaltensweisen anerzogen oder durch Regeln und Gesetze der Gesellschaft vorgeschrieben, allein durch empathisches Verhalten 

Empfinde nur ich bei diesem nicht vorhandenem Mitleid eine extrem menschenverachtende Attitüde? Nicht nur wegen des ständigen (diskriminierenden) Vergleichs mit Reaktionen von Tieren…

Kurz nach einer Einführung und einem „Äffchen-(Makaken)-Vergleich kommt dann auch der Vergleich mit Hunden;

Seit einiger Zeit untersucht die Forschungsgruppe um xy des Max-Planck-Instituts in Leipzig aber bereits, ob nicht auch beispielsweise Hunde über derartige Fähigkeiten verfügen…

Letztlich kommt diese Arbeit zum Schluss, dass der Mangel an Empathie in Verbindung mit Stress zu gravierenden Depressionen führt und setzt die Ursache in frühkindlichen traumatischen Erlebnissen (~> Freud lässt grüßen).

Nun… die 23 Bände Sigmund Freuds habe ich mal vor Jahrzehnten im Rahmen einer Hochschularbeit gelesen… und nur in diesem einen Punkt stimmte ich der Masterarbeit zu.

Ich zermarterte mir die Großhirnrinde, wie man der neuen Bekannten helfen könne, las mir einige verhaltenstherapeutische Zielsetzungen und Maßnahmen durch und erhoffte mir, ihre stetig weinerliche Stimmung dergestalt gezielt zu verbessern, nachdem sie 7 Wochen in einer Psychiatrie war.

Als Ursache dieser depressiven Episode können familiäre Konflikte gesehen werden, dachte ich…. Jedoch gibt es auch durchaus psychopathische Persönlichkeitsstörungen, die ein ähnliches Verhalten vorweisen, zumal gerade bei schweren Depressionen der Erkrankte gar keine Tränen mehr fließen lassen kann und eher „erstarrt“ als 24 Std. täglich zu weinen und jammern. Und die Probleme, die bei einer Persönlichkeitsstörung (die nicht korrigierbar oder heilbar ist) entstehen, klingen geradezu wie auf sie zugeschnitten:

Klassifizierung der Persönlichkeitsstörungen im DIMDI

F62.1Andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit
Eine auf der traumatischen Erfahrung einer schweren psychiatrischen Krankheit beruhende, wenigstens über zwei Jahre bestehende Persönlichkeitsänderung. Die Änderung kann nicht durch eine vorbestehende Persönlichkeitsstörung erklärt werden und sollte vom Residualzustand einer Schizophrenie und anderen Zustandsbildern unvollständiger Rückbildung einer vorausgegangenen psychischen Störung unterschieden werden. Die Störung ist gekennzeichnet durch eine hochgradige Abhängigkeit sowie Anspruchs- und Erwartungshaltung gegenüber anderen, eine Überzeugung, durch die Krankheit verändert oder stigmatisiert worden zu sein. Dies führt zu einer Unfähigkeit, enge und vertrauensvolle persönliche Beziehungen aufzunehmen und beizubehalten, sowie zu sozialer Isolation. Ferner finden sich Passivität, verminderte Interessen und Vernachlässigung von Freizeitbeschäftigungen, ständige Beschwerden über das Kranksein, oft verbunden mit hypochondrischen Klagen und kränkelndem Verhalten, dysphorische oder labile Stimmung, die nicht auf dem Vorliegen einer gegenwärtigen psychischen Störung oder einer vorausgegangenen psychischen Störung mit affektiven Residualsymptomen beruht. Schließlich bestehen seit längerer Zeit Probleme in der sozialen und beruflichen Funktionsfähigkeit.

3 Tage intensiv

Sie verbrachte dann einige Tage bei mir und ich tastete mich zuerst mit Düften als „Aromatherapie“ an sie heran, zu denen sich einige Meditations- und Konzentrationsübungen sowie 4 x 400 Watt UV-Solariumbäder gesellten.

Es war jedoch extrem schwierig, ihre Aufmerksamkeit überhaupt zu erheischen, da sie alle 2-3 Minuten zum Handy griff (quasi übersprungshandelnd als Flucht vor duften Meditationen.)

Sie zeigte stark „chronifizierte“, stereotype Verhaltensmuster, die sie – wie ich dann erst erfuhr – seit 20-30 Jahren exerzierte. Es flossen Flüsse von Tränen schwerkraftgetrieben gen Boden und ihre Stimmung landete punktgenau daneben. Seltsam befand ich, dass sie alleine in „ihrem“ zugewiesenen Zimmer überhaupt nicht weinte, sondern nur vor Publikum „auf Knopfdruck“ ohne Unterlass Tränen strömten.

Emotionales Desaster

Nach 1-2 Tagen war ich mir relativ sicher, dass die Schuld an ihrem „emotionalen Desaster“ bei ihrem absolut repetierenden Verhalten zu suchen sei und nur über Kognition und Erkenntnis der Stereotypen und Änderung des Verhaltens /Brechen der eingefahrenen Muster/ behebbar wäre, was vorrangig auf eine psychopathische
Persönlichkeitsstruktur verwies:

https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/F34.0


Zyklothymia
Hierbei handelt es sich um eine andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Perioden von Depression und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie), von denen aber keine ausreichend schwer und anhaltend genug ist, um die Kriterien für eine bipolare affektive Störung (F31.-) oder rezidivierende depressive Störung (F33.-) zu erfüllen. Diese Störung kommt häufig bei Verwandten von Patienten mit bipolarer affektiver Störung vor. Einige Patienten mit Zyklothymia entwickeln schließlich selbst eine bipolare affektive Störung.

Affektive Persönlichkeit(sstörung)
Zykloide Persönlichkeit
Zyklothyme Persönlichkeit
F34.1
Dysthymia
Hierbei handelt es sich um eine chronische, wenigstens mehrere Jahre andauernde depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung (F33.-) zu erfüllen.


Mir schien es, als drehten sich die (negativen) Gedanken nur um vorwurfsvolle Fehler der Vergangenheit und nie in die Zukunft gerichtet; bzw. wenn, dann mit den immer gleichen Mustern der Unstetigkeit und Angst.

Des weiteren suchte sie – getrieben vom Gedanken, „Arbeit befreie sie“ – nach Stellen, an die sie 20-30-fach Kurzbewerbungen versandte, mindestens 20 annahm, so dass sie am nächsten Tag überhaupt nicht mehr wusste, bei wem sie um welche Uhrzeit beginnen sollte. Meines Erachtens zeigte sich eine „exogene“ Pseudo-Demenz, die den Zugriff auf „unbekannte, neue Areale“ verweigerte und die Gedanken in Kreisen vorantrieb.

Am 1. und 2. Tag sprach sie sehr gut auf die „Duft- und Konzentrationsübungen“ an, jedoch manifestierte sich das „kreisende Sackgassen-Procedere“ (..> obligatorisch-nervöse Handyzückungen) schnell wieder, so dass nicht mal mehr ein Bruchteil der vorgeschlagenen Verhaltensrichtlinien bis in die synaptische Kohärenz vorpreschte; hingegen gesellten sich lange anhaltende Heulkrämpfe zu Eigenvorwürfen: in diesem Zustand ist vermutlich niemand irgendgeartet „erreichbar“ oder WILL auch nicht erreichbar sein und will eigentlich nur andere mit Heultiraden zu Mitleid bewegen.

Eine „Kommunikation“ war schlichtweg unmöglich, Zuhören verursachte panische Übersprungshandlungen (Handy/Bett~schlafen} und den Drang, sich wechselweise mit Verwandten telefonisch zu streiten oder die Telefonate in Heulkrämpfe zu „konvertieren“. Dabei starteten die Heulkrämpfe vor allem dann, wenn das Gespräch länger als 15 Sekunden nicht um ihr Elend und sie ging. Mutmaßlich rührt das von mangelnder Zuwendung + Aufmerksamkeit in der Kindheit her oder ggf. faktisch durch eine (antizipierte) Hirnanomalie. Vielleicht ist es eine der im DIMDI beschriebenen Persönlichkeitsstörungen oder eine kombinierte Störung. Und für sämtliche Persönlichkeitstörungen gilt aufgrund mangelnder
Therapieerfolge, dass sie unheilbar sind:

Rien ne vas plus!

Von beiden Seiten aus ging nichts mehr! Ich war es leid, mir die Lippen franselig zu zerreden – wohl wissend, dass ihre Speicherzeit der mittlerweile litaneihaft verschleuderten Informationen maximal bei dem Bruchteil einer Sekunde lag: ich konnte ihr das Unvermögen der Informationsaufnahme ansehen und Feedback war komplett „unbekannt ausgesourced“. Bereits 3 normale Worte, in denen es nicht um sie ging, waren ihr zuviel „mangelnde Auifmerksamkeit“….

Fehler „Übertragung“?

Meine Stimme wurde zunehmend heiser und sie griff alle 20 sec. nach ihrem Handy, um noch 20-40 weitere Stellen zu suchen, mit deren Annahme sie sich in ein steuerrechtlichtliches Desaster (weit) außerhalb der juristischen Legalität bugsiert hätte.

Am 2. Abend bat ich sie (als strategisches Ab-/Umlenkmanöver), mir beim Waschen meiner Tante die Waschschüssel zu halten, woraufhin sie (Überlastung?) in Weinschreie verfiel, was Tante sehr betroffen machte. Seltsamerweise traten diese extremen Weinschreie nur dann auf, wenn ausreichend „Publikum“ es hören/sehen konnte. Ich fand es extrem rücksichtslos, das vor meiner demenzkranken Tante zu zelebrieren, die sichtbar geschockt und wortlos dazu war.

UND DANN passierte das, was laut Freud nicht passieren darf: sie klammerte sich fest an mich, folgte mir mit unter 3 cm Notsicherheitsabstandsgrenze und flehte mich an, dass nur ich ihr noch helfen könne: Es ging wirklich gar nichts mehr: Übertragung!

In der folgenden Nacht weckte sie mich jede Std. mit Heulattacken und meine 2. schlafbefreite Nacht brach an: NICHTS ging mehr!?

Ich wurde etwas schlaftrunken-bockig + reagierte gar nicht mehr auf die Tränen-Tiraden und ignorierte sie…

Insgesamt habe ich sicher viele typische (?} Fehler begangen, obwohl ich relativ gelassen und behutsam versuchte, Atemtechniken, Konzentrationstraining und Dufttherapie inklus. 20 mins Lichttherapie (4 x 400 Watt HPA-UVA-Lampen}. Gesprächsinhalte bzw. assoziierte Verhaltensänderungen waren kaum realisierbar, am 2. Abend gelang es mir jedoch, mittels der „Roger-Methode“ ihr einige wenige Details aus Kindheit zu entlocken, um ein „verschüttetes Trauma“ zu detektieren bzw. anzunehmen. Jedoch unterließ ich es natürlich aus Sicherheitsgründen strikt, hier in orphischen Gewässern zu „fischen“ und Staub bzw. Dreck aufzuwirbeln. Zunehmend kam ich von der Diagnose der „unipolaren rezidivierenden depressiven Episode“ ab und liebäugelte mit diversen im DIMDI beschriebenen Persönlichkeitsstörungen:

F60.3-Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können unterschieden werden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle; und ein Borderline- Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen.
Exkl.:
Dissoziale Persönlichkeitsstörung (F60.2)
    • F60.30Impulsiver Typ
Persönlichkeit(sstörung):

  • aggressiv
  • reizbar (explosiv)
  • F60.31Borderline-Typ
F60.4Histrionische Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung, die durch oberflächliche und labile Affektivität, Dramatisierung, einen theatralischen, übertriebenen Ausdruck von Gefühlen, durch Suggestibilität, Egozentrik, Genusssucht, Mangel an Rücksichtnahme, erhöhte Kränkbarkeit und ein dauerndes Verlangen nach Anerkennung, äußeren Reizen und Aufmerksamkeit gekennzeichnet ist.
Persönlichkeit(sstörung):

  • hysterisch
  • infantil
F60.5Anankastische [zwanghafte] Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung, die durch Gefühle von Zweifel, Perfektionismus, übertriebener Gewissenhaftigkeit, ständigen Kontrollen, Halsstarrigkeit, Vorsicht und Starrheit gekennzeichnet ist. Es können beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse auftreten, die nicht die Schwere einer Zwangsstörung erreichen.
Zwanghafte Persönlichkeit(sstörung)
Zwangspersönlichkeit(sstörung)
Exkl.:
Zwangsstörung (F42.-)
F60.6Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung, die durch Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Unsicherheit und Minderwertigkeit gekennzeichnet ist. Es besteht eine andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden, eine Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik mit eingeschränkter Beziehungsfähigkeit. Die betreffende Person neigt zur Überbetonung potentieller Gefahren oder Risiken alltäglicher Situationen bis zur Vermeidung bestimmter Aktivitäten.
F60.7Abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung
Personen mit dieser Persönlichkeitsstörung verlassen sich bei kleineren oder größeren Lebensentscheidungen passiv auf andere Menschen. Die Störung ist ferner durch große Trennungsangst, Gefühle von Hilflosigkeit und Inkompetenz, durch eine Neigung, sich den Wünschen älterer und anderer unterzuordnen sowie durch ein Versagen gegenüber den Anforderungen des täglichen Lebens gekennzeichnet. Die Kraftlosigkeit kann sich im intellektuellen emotionalen Bereich zeigen; bei Schwierigkeiten besteht die Tendenz, die Verantwortung anderen zuzuschieben.
Persönlichkeit(sstörung):

  • asthenisch
  • inadäquat
  • passiv
  • selbstschädigend
F60.8Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen
Persönlichkeit(sstörung):

  • exzentrisch
  • haltlos
  • narzisstisch
  • passiv-aggressiv
  • psychoneurotisch
  • unreif
F60.9Persönlichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet
Charakterneurose o.n.A.
Pathologische Persönlichkeit o.n.A.

F61Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen

Geiferndes Äffchen?

Am 3. Tag bat ich sie, nach Hause zu gehen. Prompt wandte sie eine der Konzentrationsübungen korrekt an und beruhigte sich schnell… → adaptiertes Muster oder „trainiertes Äffchen“/pawlowscher Geifer-Reflex???

In den kommenden Tagen überlegte ich mir als „Hilfestellung“ diesen Artikel, der eigentlich eine „Anleitung“ für „holistisch orientierte, therapeutische Umsetzungen“ werden sollte. Ich las mich aber zuvor in die „klinische Seite“ der Behandlungsoptionen mittels SSRI-Hemmer/niederpotenter Neuroleptika und anderer Chemiekeulen ein und komme letztlich zum Schluss der Unheilbarkeit und dem „Fallenlassen der Bekannten“…

Scheinbar wurden ihr im Krankenhaus anfänglich antipsychotische Neuroleptika gegeben, bis man auf eine 4-er Kombination von „modernen“ Hemmern umschwenkte und sie mit der Abschlussdiagnose „stetig rezidivierende Episoden von Depressionen entließ. „Episoden“ bedeutet, dass es sich um sehr lange Phasen von 8-10 Monaten/Jahr handelt: also hoffnungbefreit unheilbar mit wenigen Monaten leichter Besserung.

Fehlendes Vertrauen?

Ich vertraue der medikamentösen Seite der Therapie von Depressionen oder generell Medikamenten wenig, insbesondere da man diese „neue Klassen von Serotoninwiederaufnahmehemmern – einmal über 2 Wochen genommen – lebenslang nehmen muss. Ich vertraue tendenziell keiner „medizinischen Chemie“ und nehme und nahm diese noch nie (Ausn,. 3 x im Leben Antibiotika wg. Zahnentzündungen und maximal 5 Aspirin Zeit meines Lebens.) Und Medikamente, die man sein komplettes Leben lang nehmen muss, gehören meiner Meinung ob ihres Suchtfaktors unter das BtM-Gesetz mit Sonderabgaberegelungen.

Die derzeitige 4-er Kombination von SSRI—Hemmern, niederpotenten Neuroleptika, Langzeit-Sedativa der Freundin ergab in jeder Medikamenten-Wechselwirkungssuchmaschine hochroten Alarm und wurden bereits in 2-er oder 3-er Kombination als extrem gefährlich eingestuft, insbesondere, da alle in der maximal möglichen Dosis genommen werden sollen und allesamt extrem blutdrucksenkend wirkten. Die Freundin hatte bereits pathologisch niedrigen Blutdruck.

Unverantwortliche Medikation!

Mediziner gaukeln gerne stets vor, sie haben noch nie von einer „Roten Liste“ gehört (–> induzierte, reversible Spontandemenz? Oder „Pharma-Subventionsprämien?) und manchmal (bei spezifischen Diagnosen, wie der Trombozythopenie) amüsiere ich mich biestig sowie bissig darüber, dass diese erstmal den Pschyrembel konsultieren müssen. Gerne führe ich dann auch fachlich ausholende Diskussionen, korrigiere ihr mathematisches Pennälerwissen und verweise auf Gesetz und Forschung – mich sonnig labend im faktischen Wissensvorsprung (in einigen Teilbereichen) oder in der Zitation der deckelnden Jurisprudenz.

Aber immer immer lese ich die KOMPLETTE Packungsbeilage und verzichte zugunsten des Risikos fast immer auf die Einnahme (Ausn.: 3 x Antibiotika gg. Zahnentzündungen).

Also heftete ich mich online an die Fersen der Psychopater-Gilde und stolperte mit der 7. Entdeckung auf der 3. Google-Suchseite aus dem Hades:

https://docplayer.org/11152798-Chronische-und-therapieresistente-depression-diagnostik-und-stufentherapie.html

Vielversprechend und meines Erachtens sinnvoller scheint mir die insbesondere für chronische Depressionen erstellte CBASP, die kognitive mit Verhaltenstherapie sowie interpersonellen Strategien „mixt“….Schlussendlich vertraue ich einzig dem Effekt der CBASP, da diese aus meiner Sicht die Ursachen ermittelt und durch kognitive und verhaltensvalidierende „löst“ bzw. behebt;

Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP)

Das einzige speziell für die Behandlung chronischer Depressionen entwickelte Psychotherapieverfahren lautet leider auf den sperrigen Namen CBASP (38). CBASP ist manualgestützt und integriert behaviorale, kognitive und interpersonelle Strategien. Es berücksichtigt, dass bei chronisch depressiven Patienten häufig frühe psychische Traumatisierungen vorliegen. Als Ziele werden das Erkennen der Konsequenzen des eigenen Verhaltens, der Erwerb von Empathie, das Erlernen von Problemlöse-Fertigkeiten und Bewältigungsstrategien und ein interpersoneller Heilungsprozess bezüglich früherer Traumata definiert. Als Haupttechniken werden in CBASP die sogenannte Situationsanalyse und spezielle interpersonelle Strategien eingesetzt. Größere randomisierte Studien konnten die Wirksamkeit von CBASP teilweise belegen (39), teilweise aber auch nicht (40).

Der Teil der „medikamentösen Stufen“, die nichts anderes waren als konkrete diverse Kombinationen, werden dann einfach auf Wirkweise hin am Patienten „getestet“:

Jedoch versprach die Einbindung psychotherapeutischer Maßnahmen minimale Hoffnung auf Linderung, auch wenn die „Psychopater-Fraktion“ eigentlich davon überzeugt ist, dass Persönlichkeitsstörungen unheilbar sind (–> Donald Trump zB wird sich auch nie ändern können und Adolf Hitler war ein ebenso unheilbarer Psychopath – nur, um populäre, prägnante Beispiele zu nennen).

Krafträuber

Fakt ist, diese Menschen rauben jedem die Kraft, saugen einen komplett aus – ohne irgendein Schuldbewusstsein oder jedwede Empathie!

Und um sich letztlich selber zu schützen vor dem „irren Gezeter + Theater“ sollte man sich von solchen „depressiven Psychopathen“ zeitig trennen:  Man muss manchmal die Notbremse ziehen, um sich nicht völlig vereinnahmen und „aussaugen zu lassen“ von diesen unheilbar Gestörten: Das Leben mit einer (sehr lieben) fortgeschritten Demenzkranken ist manchmal extrem belastend. Man muss sich dann nicht noch mit (depressiven) Psychopathen einlassen, die es exzellent verstehen, einem das Leben zu versauern und jeden belasten….

In einer anderen Ausarbeitung wird klar vom pawlowschen „Geifer-Effekt“ gesprochen – und dass dergleich Kranke nur zu „dressieren“ seien, nie aber zu heilen:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amygdala#Verschaltung_der_Amygdala

Pawlowsche

Pawlow Effekt mit Geifer

Über sabine puttins

Weißt Du, geliebter Dämon, dass ich eine fiese Kröte bin, die sich von Echsenschleim ernährt? Dass ich ständig auf der Suche nach frischem Natternblut bin und dann noch den Anspruch stelle, es möge Deine - Gramborns - ureigenste Lust darin stecken? Dämon, ich nenne Dich nun Gramborn, seit ich den ersten Schmerz meines Lebens erfuhr - und der war das helle und schmerzhafte Licht, das ich erblickte, als mich eine fette Hebamme von der Nabelschnur meiner Erzeugerin riss. Nichts - kein Schmerz in meinem Leben - verursachte derartige Pein wie dieses Reißen und Absäbeln von einem anderen Menschen. Ich wehrte mich, ich wollte nicht in die grauenvolle Welt, in der mich nur Leid erwartete. Wohl wusste ich genau, dass diesem Trennungsschmerz viele weitere folgen würden: das gesamte, grässliche Leben würde eine Abfolge....... . . . Ich wollte nicht raus aus meiner Wasserwelt, weigerte mich strikt, mich von dort auch nur einen Millimeter zu rühren. Aber die fette Hebamme kannte keine Gnade, zog und zerrte an mir, als meine Erzeugerin mich hinauskatapultierte in all die Grausamkeiten. Sie zerrte derart an mir, dass mein Sträuben keinen Erfolg hatte, riss mich in das Licht und von der Nabelschnur. Zur Strafe meines Ungehorsams und meiner Vehemenz, nicht weichen zu wollen, schlug sie mir derb auf mein Hinterteil. Ich war über und über mit Blut besudelt. Soviel Blut um mich herum erlebte ich später nur noch ein einziges Mal: Als mich unter eine Theke duckte, um einem 9-mm-Dumm-Dumm-Geschoß zu entgehen. Das Geschoss traf den Rocker mit der Hell´s-Angels-Kutte hinter mir und zersplitterte seinen Schädel derart, dass Fetzen seines Hirns sich mit Resten halbleerer Biergläser in der Spüle vermischten und andere (weniger wichtige Hirnareale?) auf mein T-Shirt spritzten. Jedenfalls hatte ich von dieser „körperlich-geistigen Vereinigung “ keinen Nutzen, außer den, dass ich nicht getroffen wurde. Das Blut quoll aus der zerrissenen Nabelschnur und Blut war der erste Geschmack, den ich empfand. Dieser Geschmack sollte der meines Lebens werden, er begleitete mich, er ließ mich nach meinem Dämon und Natternblut lechzen, nach nie erfüllbaren Wünschen, die sich damals manifestierten. Vor Angst über all dieses verschmierte Blut in mir und um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig, als einen qualvollen, lauten Schrei von mir zu geben, der die Schreie des Kreißsaales lauthals übertönte. Mein Schrei erschütterte die Manifeste des Krankenhauses und einen kurzen Augenblick lang stand die Zeit still. Ich dachte, naiv, wie ich war, ich könnte sie für ewig anhalten, allem Einhalt gebieten und mir und der Welt das Leid ersparen, aber es gelang mir nur für einen Pico-Bruchteil einer Zeiteinheit - danach war es um mich geschehen!
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